Schritte zum Digitalisieren Ihrer alten Negative

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Haben Sie alte Familiennegative in Ihrem Schrank? Sie fragen sich vielleicht: „Kann ich meine alten Negative noch als Fotos drucken lassen? Was soll ich mit diesen alten Negativen machen?“ Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir uns über Ihre Ziele, Ihr Budget und Ihre Ressourcen klar werden. Befolgen Sie diese 5 Schritte zur Digitalisierung alter Negative, und schon bald werden Sie Ihre Familiengeschichte auf eine neue Art betrachten können!

Sind Sie bereit, Ihre alten Negative endlich zu digitalisieren? Hier sind meine 5 Schritte zum Digitalisieren Ihrer alten Negative:

1. Berücksichtigen Sie Ihr Budget, bevor Sie alte Negative digitalisieren

Wenn Sie nur über ein begrenztes Budget verfügen, könnten Sie versucht sein, das Scannen mit einem Desktop-Scanner zu Hause selbst durchzuführen. Das klingt zwar nach einer kostengünstigen Lösung, kann sich aber auf lange Sicht als problematisch erweisen. Hier sind einige Gründe dafür:

Heim-Filmscanner sind eine Investition.
Wenn Sie einen älteren Scanner haben, ist er möglicherweise nicht für die Digitalisierung von Negativen geeignet. Das bedeutet, dass Sie in einen neuen Flachbettscanner investieren müssen. Heutzutage können Scanner wie meiner (der Epson Perfection V600) zwar sowohl Filme als auch Dokumente scannen, aber die Klarheit und Qualität, die ein professioneller Service bieten kann, ist nicht immer gegeben.

Die Scanqualität kann variieren.
Wenn Sie selbst scannen, besteht die Gefahr, dass Ihre Bilder unscharf sind. Außerdem kann es schwierig sein, eine Auflösung zu erzielen, die hoch genug ist, um die Bilder über ihre Originalgröße hinaus zu vergrößern.

Da es sich bei meinen Negativen um alte Familienfotos handelte, wollte ich sichergehen, dass sie richtig gemacht wurden, und entschied mich daher für eine professionelle Digitalisierung. Letztendlich war die finanzielle Investition in etwa gleich hoch. Die Qualität der Scans und die Zeit- und Platzersparnis sprechen jedoch eindeutig für das professionelle Scannen. Ich verbringe lieber Zeit mit der Erforschung meiner Vorfahren als mit dem Scannen ihrer Negative!

Lesen Sie weiter, denn unsere nächsten Schritte werden Ihnen helfen, Ihre Kosten niedrig zu halten und trotzdem Ihre Negative professionell zu digitalisieren.

2. Legen Sie drei Stapel an, um Ihre Negative zu trennen

Da wir unsere Negative so kostengünstig wie möglich digitalisieren wollen, ist es wichtig, dass wir uns einen Moment Zeit nehmen, um zu bestimmen, welche Negative es wert sind, digitalisiert zu werden. Wir werden unsere Negative in drei Stapel sortieren:

Stapel 1: Digitalisieren
Dies sind die Negative, die Sie an einen professionellen Scanservice schicken werden.

Stapel #2: Archivieren
Das sind die Negative, die Sie aufbewahren möchten, aber nicht digitalisieren wollen.

Stapel Nr. 3: Wegwerfen/Verschenken
Das sind die Negative, die Sie nicht behalten wollen. (Ja, es gibt welche, die Sie nicht aufbewahren müssen!) Es kann sicher nicht schaden, eine E-Mail an Ihre Familienmitglieder zu schicken, um zu sehen, ob jemand daran interessiert ist, sie zu behalten. Wenn nicht, wegwerfen!

Wie Sie sehen können, sind nicht alle Negative gleich. Gehen wir also zu Schritt drei über und fangen wir an, mit Bedacht zu sortieren.

3. Stellen Sie fest, ob Sie bereits Fotoprints von Ihren Negativen haben

Da die Digitalisierung von Fotos in der Regel kostengünstiger ist als die Digitalisierung von Negativen, sollten Sie prüfen, ob Sie bereits einen Fotoabzug vom Negativ haben. Es ist also an der Zeit, Ihre Negative genauer unter die Lupe zu nehmen.

Hier sind nur einige einfache und kostengünstige Möglichkeiten, Ihre Negative zu betrachten:

Machen Sie es auf die altmodische Art.
Halten Sie das Negativ gegen eine Lampe.

Verwenden Sie Ihr Telefon oder Tablet.
Hier sind zwei einfache Möglichkeiten:

1) Schalten Sie die Taschenlampenfunktion Ihres Telefons ein, drehen Sie das Telefon um und halten Sie das Negativ vor sich.

2) Verwenden Sie eine kostenlose App, um den Bildschirm Ihres Telefons in einen Leuchtkasten zu verwandeln.

Am Ende werden Sie einen Stapel von Negativen haben, von denen Sie Abzüge haben, und einen Stapel, von dem Sie keine haben.

4. Wählen Sie die besten Negative und Fotos aus, die gescannt werden sollen
Nachdem Sie nun Ihre Negative gesichtet haben, können Sie entscheiden, welche Negative und Fotos gescannt werden sollen.

5. Senden Sie Ihre alten Negative zum professionellen Scannen ein
Nun, da Sie einen Stapel von Negativen für die Digitalisierung vorbereitet haben, ist es an der Zeit, diese an ein professionelles Scan-Unternehmen zu schicken.