Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

2/2019: Neue Sicht aufs Licht (PDF, 3,64 MB)

Optische Technologien sind Innovationstreiber, als Querschnitts- und Schlüsseltechnologien für alle wirtschaftlich und gesellschaftlich relevanten Bereiche prägend. Deutsche Unternehmen sind in Bereichen wie Lasertechnik, Mikroskopie, Sensorik, Bildgebung und Beleuchtung Weltmarktführer.
In der modernen Produktionstechnik sind Laser als universelle Werkzeuge zum Schneiden, Schweißen, 3D-Drucken, zur Mikro- oder Nanobearbeitung unverzichtbar, von der Fertigung hochintegrierter Computerchips bis hin zu ganzen Kreuzfahrtriesen. Optische Sensorik und Bilderfassung ist für Industrie 4.0 so wichtig wie für die Mobilität mit autonomen Fahrsystemen. Optische Technologien bilden die Brücke zwischen der realen und der digitalen Welt und ermöglichen den rasanten Zuwachs der Datenraten im Internet. In der Medizin lassen sich durch Lasereinsatz präzise Operationen minimalinvasiv durchführen, neuartige optische Sensoren beschleunigen die Diagnostik.
Niedersächsische exzellente Forschung und Entwicklung trägt signifikant zu den Innovationen bei, wie die Beiträge in diesem Heft zeigen. Der Querschnitt reicht von Lebenswissenschaften, optischer Messtechnik, Informations- und Sicherheitstechnik, Produktionstechnik, Quantentechnologien und photonischen Schaltelementen bis hin zur motivierenden Nachwuchsförderung mit Lego®.

1/2019: Gesundheit für Mensch, Tier und Pflanze (PDF, 3,92 MB)

Die Erlangung und Bewahrung des bestmöglichen Gesundheitszustandes sind fraglos entscheidende Grundbedingungen für den selbstbestimmten, erfüllenden Lebensentwurf eines jeden Menschen. Nicht umsonst sind beträchtliche gesellschaftliche Ressourcen auf dieses Ziel ausgerichtet, und entsprechend groß sind die Erwartungen und Hoffnungen, die eine alternde Gesellschaft an Wissenschaft, Technologie und Digitalisierung richtet. Dabei werden zentrale Fragestellungen wie etwa nach einer gesunden Ernährung, der Entwicklung neuer Medikamente und Therapieformen sowie einer positiven Gestaltung der gesundheitsrelevanten Umwelteinflusse nur über ein konsequentes Zusammendenken der Gesundheit des Menschen, der Natur und der Tierwelt verhandelbar sein.
Die Beiträge aus niedersächsischen Hochschulen verdeutlichen die Bandbreite und Komplexität dieser Herausforderung. Die vorliegende TI-Ausgabe richtet ein entscheidendes Augenmerk auf Fragen des Umganges mit Demenz, der altersbedingten Prävention sowie der Pflege und Inklusion, die für ein gesundes Altern und eine lange aktive Lebensgestaltung von höchster Bedeutung sind. Gleichzeitig erfährt die Gesundheit der Flora und Fauna eine angemessene Beachtung, wenn etwa über verschiedene Alternativen zu Tierversuchen, Schnelltests für den Antibiotikaeinsatz und die ökologische Stärkung von Saatgut berichtet wird.

3/2018: Smarte Medizin (PDF, 3,99 MB)

Videosprechstunde statt Besuch in der Arztpraxis, Fitness-Tracker statt Feierabendfaulenzen – die Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelt setzt auch in den Bereichen Medizin und Gesundheit neue Trends. Von der Medizintechnik wird erwartet, biokompatibel, individuell angepasst, sicher und schnell verfügbar zu sein. Das bringt eine riesige Flut an Daten und Informationen mit sich, die verarbeitet, sortiert und vor allem geschützt werden müssen. Der Einsatz von Big Data bietet Medizinerinnen und Medizinern aber auch die Chance, neue Erkenntnisse über Krankheiten und Therapieerfolge gewinnen sowie schneller und individualisierter handeln zu können.
Die Medizin von morgen wird sich durch Digitalisierung und Mechatronik stark verändern und weiterentwickeln. Die Forschung stellt sich angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen und des demografischen Wandels diesen Herausforderungen.
Niedersächsische Forscherinnen und Forscher untersuchen Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps, entwickeln medizinische Schnelltests sowie Therapieangebote und digitale Unterstützung für zuhause. Sie entwickeln moderne Hörgeräte, Implantate und chirurgische Geräte und helfen dabei, das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten in den Vordergrund zu stellen. Big-Data-Anwendungen werden eingesetzt, um Träger von Kunstherzen besser zu versorgen und Diabetes-Patienten zu unterstützen.

1+2/2018: Rohstoff - Wertstoff - Reststoff (PDF, 3,81 MB)

Die Ressourcen unseres Planeten sind endlich. Ob fossile Brennstoffe und Mineralien oder Flora und Fauna, jede dieser Ressourcen ist nur begrenzt verfügbar. Bei einigen Ressourcen sind die Grenzen weit entfernt, bei vielen sind sie jetzt schon spürbar. Umso wichtiger ist es, über den effizienten Umgang mit Ressourcen nachzudenken. Lässt sich ihr Einsatz verringern oder vermeiden? Gibt es Alternativen und wie werden diese gewonnen? Können Ressourcen wieder verfügbar gemacht werden – schon während der Verarbeitung oder durch ein Recycling am Ende des Produktlebens?
In Niedersachsen verfolgen viele Forscherinnen und Forscher derartige Forschungsfragen. In dieser TI-Ausgabe werden ausgewählte Projekte vorgestellt. Die Breite aus Themen rund um den Leichtbau, den 3D-Beton-Druck, das Recycling 2.0 oder die Erzeugung von Werkstoffen aus Kaffeesatz zeigt eindrucksvoll, dass Ressourceneffizienz in vielen Bereichen ansetzen und Beitrage zur Verminderung des Ressourcenbedarfs erzielen kann.
Für Niedersachsen als Land zwischen Nordsee und Harz, zwischen Wind- und Atomkraft, zwischen Agrar- und Automobilproduktion, zwischen Rohstoffgewinnung und Recyclingexzellenz bieten sich vielfaltige Potenziale, um als Leuchtturm zur nachhaltigen Steigerung der Ressourceneffizienz zu wirken.

4/2017: Nachhaltige Systeme (PDF, 4,03 MB)

Der beste Weg zu einer nachhaltigen Zukunft ist die tägliche Umsetzung und die Reflektion über den bewussten Umgang mit unserer Umwelt. Nachhaltigkeit erfordert einen neuen Modus der Interaktion zwischen Wissenschaft und Gesellschaft: Nur im Austausch von Wissen und im gemeinsamen Erarbeiten von Lösungen werden alle Seiten langfristig Fortschritte erzielen.
Niedersachsen profitiert hierbei von der innovativen Arbeit der Forscherinnen und Forscher. Einige ihrer Projekte werden in dieser TI-Ausgabe vorgestellt. Die Vielfältigkeit der Beiträge unterstreicht die Tiefe, mit der das Thema Nachhaltigkeit bereits in der Wissenschaft verankert ist.
Forschungseinrichtungen kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erarbeiten gemeinsam mit der Wirtschaft vielfältige Lösungen, um Nachhaltigkeit als Handlungsgrundlage zu etablieren. Hierdurch wird nicht nur der Standort weiterentwickelt. Vielmehr kann das Land Niedersachsen eine Vorreiterrolle einnehmen – für eine Gesellschaft, in der Nachhaltigkeit nicht nur ein Wort oder ein Forschungsthema ist, sondern die Grundlage gesellschaftlichen Lebens, Wirtschaftens und Handelns.

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