Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

3/2018: Smarte Medizin (PDF, 3,99 MB)

Videosprechstunde statt Besuch in der Arztpraxis, Fitness-Tracker statt Feierabendfaulenzen – die Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelt setzt auch in den Bereichen Medizin und Gesundheit neue Trends. Von der Medizintechnik wird erwartet, biokompatibel, individuell angepasst, sicher und schnell verfügbar zu sein. Das bringt eine riesige Flut an Daten und Informationen mit sich, die verarbeitet, sortiert und vor allem geschützt werden müssen. Der Einsatz von Big Data bietet Medizinerinnen und Medizinern aber auch die Chance, neue Erkenntnisse über Krankheiten und Therapieerfolge gewinnen sowie schneller und individualisierter handeln zu können.
Die Medizin von morgen wird sich durch Digitalisierung und Mechatronik stark verändern und weiterentwickeln. Die Forschung stellt sich angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen und des demografischen Wandels diesen Herausforderungen.
Niedersächsische Forscherinnen und Forscher untersuchen Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps, entwickeln medizinische Schnelltests sowie Therapieangebote und digitale Unterstützung für zuhause. Sie entwickeln moderne Hörgeräte, Implantate und chirurgische Geräte und helfen dabei, das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten in den Vordergrund zu stellen. Big-Data-Anwendungen werden eingesetzt, um Träger von Kunstherzen besser zu versorgen und Diabetes-Patienten zu unterstützen.

1+2/2018: Rohstoff - Wertstoff - Reststoff (PDF, 3,81 MB)

Die Ressourcen unseres Planeten sind endlich. Ob fossile Brennstoffe und Mineralien oder Flora und Fauna, jede dieser Ressourcen ist nur begrenzt verfügbar. Bei einigen Ressourcen sind die Grenzen weit entfernt, bei vielen sind sie jetzt schon spürbar. Umso wichtiger ist es, über den effizienten Umgang mit Ressourcen nachzudenken. Lässt sich ihr Einsatz verringern oder vermeiden? Gibt es Alternativen und wie werden diese gewonnen? Können Ressourcen wieder verfügbar gemacht werden – schon während der Verarbeitung oder durch ein Recycling am Ende des Produktlebens?
In Niedersachsen verfolgen viele Forscherinnen und Forscher derartige Forschungsfragen. In dieser TI-Ausgabe werden ausgewählte Projekte vorgestellt. Die Breite aus Themen rund um den Leichtbau, den 3D-Beton-Druck, das Recycling 2.0 oder die Erzeugung von Werkstoffen aus Kaffeesatz zeigt eindrucksvoll, dass Ressourceneffizienz in vielen Bereichen ansetzen und Beitrage zur Verminderung des Ressourcenbedarfs erzielen kann.
Für Niedersachsen als Land zwischen Nordsee und Harz, zwischen Wind- und Atomkraft, zwischen Agrar- und Automobilproduktion, zwischen Rohstoffgewinnung und Recyclingexzellenz bieten sich vielfaltige Potenziale, um als Leuchtturm zur nachhaltigen Steigerung der Ressourceneffizienz zu wirken.

4/2017: Nachhaltige Systeme (PDF, 4,03 MB)

Der beste Weg zu einer nachhaltigen Zukunft ist die tägliche Umsetzung und die Reflektion über den bewussten Umgang mit unserer Umwelt. Nachhaltigkeit erfordert einen neuen Modus der Interaktion zwischen Wissenschaft und Gesellschaft: Nur im Austausch von Wissen und im gemeinsamen Erarbeiten von Lösungen werden alle Seiten langfristig Fortschritte erzielen.
Niedersachsen profitiert hierbei von der innovativen Arbeit der Forscherinnen und Forscher. Einige ihrer Projekte werden in dieser TI-Ausgabe vorgestellt. Die Vielfältigkeit der Beiträge unterstreicht die Tiefe, mit der das Thema Nachhaltigkeit bereits in der Wissenschaft verankert ist.
Forschungseinrichtungen kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erarbeiten gemeinsam mit der Wirtschaft vielfältige Lösungen, um Nachhaltigkeit als Handlungsgrundlage zu etablieren. Hierdurch wird nicht nur der Standort weiterentwickelt. Vielmehr kann das Land Niedersachsen eine Vorreiterrolle einnehmen – für eine Gesellschaft, in der Nachhaltigkeit nicht nur ein Wort oder ein Forschungsthema ist, sondern die Grundlage gesellschaftlichen Lebens, Wirtschaftens und Handelns.

3/2017: Wasser und Meer (PDF, 4,08 MB)

Was ist das Meer für uns Menschen? Eine Naturgewalt, vor der wir uns schützen müssen, Wasserstraße und Fischgrund, CO₂-Senke, Standort für Windparks und Hoffnungsträger der Energiewende oder ein Urlaubsparadies?
So vielfältig wie unser Bild vom Meer ist auch unser Umgang damit. Je nach Perspektive betrachten wir es mal als Natur-, mal als Wirtschaftsraum. Wie können wir Schutz und Nutzen zusammenbringen? Dafür müssen wir noch mehr über die Ozeane wissen und ihre Rolle in verschiedenen Prozessen besser verstehen – beispielsweise im Klimageschehen.
Wasser ist die Wiege des Lebens. Auch an Land ist es entscheidend, wie wir mit der lebenswichtigen Ressource umgehen: Wie verhindern wir Verschmutzung? Wie stellen wir sicher, dass alle Menschen Zugang zu ausreichend Trinkwasser erhalten? Die niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen setzen sich mit all diesen Herausforderungen auf unterschiedliche Weise auseinander und entwickeln Lösungen für gesellschaftlich wichtige Fragen. Das vorliegende Heft der Technologie-Informationen gibt einen spannenden Überblick über die breite Palette der Themen, mit denen sich Forscherinnen und Forscher in Niedersachsen beschäftigen.

1+2/2017: Die Automatisierung der Gesellschaft (PDF, 3,31 MB)

Die wachsende Automatisierung in der Industrie und im privaten Leben wird von der Öffentlichkeit immer starker wahrgenommen.Studien haben gezeigt, dass moderne Technik und Automatisierung 45 Prozent unserer Arbeit ersetzen könnten. Skeptiker sehen gar unsere Freiheit bedroht, wenn Maschinen unser Arbeiten und Denken bestimmen. So können Social Bots mittlerweile die politische Meinungsbildung beeinflussen. Technologie-Verweigerung aber kann keine Lösung sein. Aus diesem Grund nehmen die Autorinnen und Autoren dieser TI-Ausgabe den Mehrwert ihrer Entwicklungen für den Menschen in den Fokus. Es geht ihnen darum, die Chancen und Vorteile der Technik effizient zu nutzen, die Risiken zu mindern, die Menschen sinnvoll zu unterstutzen – und nicht sie zu verdrängen.
So kann eine digitale Dorfgemeinschaft dazu beitragen, dass Senioren lange zu Hause leben bleiben können und ihre sozialen Kontakte erhalten. Digitale Technik zu Hause und am Arbeitsplatz erhöht die Sicherheit. Roboter in der Industrie und Logistik steigern die Effizienz und sparen Kosten, sie ersetzen aber noch lange nicht vollständig die Menschen. Im Bereich Bildung und Ausbildung plädieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem dafür, die Heranwachsenden und Beschäftigten gut auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten und das kritische, eigenständige Denken zu fördern.

Downloads 1 - 5 von 57