Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

1+2/2017: Die Automatisierung der Gesellschaft (PDF, 3,31 MB)

Die wachsende Automatisierung in der Industrie und im privaten Leben wird von der Öffentlichkeit immer starker wahrgenommen.Studien haben gezeigt, dass moderne Technik und Automatisierung 45 Prozent unserer Arbeit ersetzen könnten. Skeptiker sehen gar unsere Freiheit bedroht, wenn Maschinen unser Arbeiten und Denken bestimmen. So können Social Bots mittlerweile die politische Meinungsbildung beeinflussen. Technologie-Verweigerung aber kann keine Lösung sein. Aus diesem Grund nehmen die Autorinnen und Autoren dieser TI-Ausgabe den Mehrwert ihrer Entwicklungen für den Menschen in den Fokus. Es geht ihnen darum, die Chancen und Vorteile der Technik effizient zu nutzen, die Risiken zu mindern, die Menschen sinnvoll zu unterstutzen – und nicht sie zu verdrängen.
So kann eine digitale Dorfgemeinschaft dazu beitragen, dass Senioren lange zu Hause leben bleiben können und ihre sozialen Kontakte erhalten. Digitale Technik zu Hause und am Arbeitsplatz erhöht die Sicherheit. Roboter in der Industrie und Logistik steigern die Effizienz und sparen Kosten, sie ersetzen aber noch lange nicht vollständig die Menschen. Im Bereich Bildung und Ausbildung plädieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem dafür, die Heranwachsenden und Beschäftigten gut auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten und das kritische, eigenständige Denken zu fördern.

4/2016: Die Zukunft der Arbeit (PDF, 3,3 MB)

Der Erfolg der Wissensgesellschaft hängt unter anderem davon ab, wie gut Ergebnisse aus der Wissenschaft einen Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft liefern. Aus diesem Grund arbeiten Forscherinnen und Forscher immer häufiger mit Unternehmen und gesellschaftlichen Institutionen zusammen, treten in einen öffentlichen Dialog und setzen auf diese Weise wichtige Impulse für die zukünftige Entwicklung. „Die Zukunft der Arbeit“ ist dabei Forschungsgegenstand und Zielsetzung zugleich.
Die Welt verändert sich durch die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche rasant. Wie wirkt sich das auf unsere Arbeitswelt in den nächsten Jahren aus? Welche Strukturen werden sie prägen? Wie kann das Bildungssystem junge Menschen und Arbeitnehmer auf diese Veränderungen vorbereiten? Die niedersächsischen Hochschulen setzen sich intensiv mit diesen Herausforderungen auseinander.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beziehen in den „Technologie-Informationen“ Stellung zu guter Arbeit, zu besseren Bildungschancen und zum kompetenten Umgang mit kultureller Vielfalt. Sie stellen unterstützende Technologien, Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Weiterbildungsangebote und Leitfäden für die Praxis vor.

3/2016: Unter Strom (PDF, 3,68 MB)

Wie wird der steigende Energiebedarf unserer Gesellschaft in Zukunft gedeckt? Welche Energieträger werden Wärme und Strom liefern können - zuverlässig, preiswert und sicher? Seit der Nutzung des Feuers durch den Menschen und des gemeinschaftlichen Sammelns von Holz spielt die Versorgung mit Energie eine zentrale Rolle in jeder Gesellschaft. Deren Verfügbarkeit ist Voraussetzung für Wohlstand, Sicherheit und Wachstum.
Für die zukünftige Energieversorgung, derzeit weltweit zu 85 Prozent aus fossilen Ressourcen, wird es jnicht die eine allgemeingültige Lösung geben. Dafür sind die technischen Möglichkeiten sowie die politischen und ökologischen Einschätzungen zu divers, zu viele Lösungsansätze denkbar. Nur die kontinuierliche Forschung und Entwicklung auf allen Gebieten der Energie ermöglicht die stetige Anpassung der Energiewirtschaft an unterschiedliche Bedingungen.
Diesen Herausforderungen stellen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Niedersachsen und forschen zum Thema Energie in Instituten, Verbünden und Zentren. Sie entwickeln Konzepte und Technologien für eine nachhaltige Energieversorgung kommender Generationen. Für die Diskussion zu Themen wie Windstrom, Solarenergie, Biogas und Energiespeicherung oder zur Akzeptanz anderer Energieformen haben wir Beiträge gesammelt und stellen diese im vorliegenden Heft vor.

1+2/2016: Mensch und Technik (PDF, 4,55 MB)

Wie kann der digitale Wandel unserer Arbeitswelt gelingen, ohne die Menschen dabei aus den Augen zu verlieren? In den stetig wachsenden Datenströmen und komplexer werdenden Aufgaben fällt es zunehmend schwer, sich zu orientieren. Es fehlen gemeinsame gesellschaftliche Wertvorstellungen und Spielregeln sowie rechtliche Grundlagen. Auf der einen Seite wächst der Grad der Automatisierung und Digitalisierung, die Produktion wird nach Effizienz und Wertschöpfung beurteilt. Auf der anderen Seite warnen Wissenschaftler davor, dass die Technik zu sehr unser Zusammenleben bestimmt.
Viele niedersächsische Forscher stellen sich diesen Herausforderungen. Sie sehen einen großen Bedarf für eine Netzwerkkultur, in der Innovationen durch die kooperative Zusammenarbeit vieler spezialisierter Fachleute entstehen.
In den vorliegenden Technologie-Informationen stellen wir zahlreiche Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen, Unternehmen und Schulen vor. Die Wissenschaftler erarbeiten Konzepte für die Förderung technischer Fähigkeiten in Schulen und die praxisnahe Qualifizierung von Mitarbeitern. Sie entwickeln Roboter, die mit Menschen zusammenarbeiten, diese unterstützen, aber nicht ersetzen. Rechtswissenschaftler erarbeiten juristische Grundlagen für die Kollaboration von Mensch und Maschine. Auch die Bereiche Medizin und Pflege profitieren von technischen Innovationen und digitalen Hilfsmitteln.
Softwareentwickler sehen zunehmend den Anwender im Mittelpunkt. Schließlich stellen Informatiker den Betrieben Werkzeuge zur Verfügung, die die Datenfluten bändigen, die Sicherheit von Netzwerken erhöhen und den Controllern die Übersicht erleichtern.

4/2015: Was uns bewegt (PDF, 2,45 MB)

Was bewegt uns? Wie gelangen wir von einem Ort zum anderen? Womit transportieren wir unsere Güter? Eine intakte Infrastruktur ist die Basis einer Gesellschaft und für deren Bestehen unerlässlich. Das war schon den alten Römern bewusst: Sie bauten Handelswege aus, denen noch heute viele Straßenführungen folgen. Auch in Zukunft benötigen wir eine stabile Infrastruktur. Insofern bewegt uns das Thema Mobilität im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
Die Anforderungen an unsere Infrastruktur werden komplexer: Ballungsraume expandieren, Landstriche veröden, der See- und Luftverkehr nimmt stetig zu. Das Bewusstsein für den Schutz unserer Ressourcen und Umwelt wächst. So steigt der Druck auf den zur Verfügung stehenden Verkehrsraum durch unterschiedliche gesellschaftliche Interessen. Eine weitere Herausforderung bedeutet die zunehmende Digitalisierung aller Bereiche unseres Lebens, also auch unserer Mobilität. Es gilt, globale Daten- und Verkehrsstrome zu leiten sowie Verkehrswege zu sichern.
Wir benötigen neue Konzepte für überkommene Mobilitätsstrategien. Mancherorts stehen wir an einem Wendepunkt, an anderen Stellen müssen bestehende Systeme verfeinert und ausgebaut werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Niedersachsen forschen und entwickeln Grundlagen, Konzepte und Technologien, um den zukünftigen Herausforderungen unserer Gesellschaft gerecht zu werden. Die aktuelle Ausgabe der Technologie-Informationen gibt einen Ausblick auf neue Ansätze.

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