Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

4/2008: Holz (PDF, 198,72 KB)

Holz ist der wichtigste nachhaltig verfügbare Massenrohstoff und nimmt damit eine führende Rolle im Wettstreit der Werkstoffe ein. Durch die traditionelle Prägung als Alltagswerkstoff werden die Zukunftsperspektiven des Holzes aber oft nicht erkannt. Holz wird umweltfreundlich und nachhaltig erzeugt, Produkte aus Holz weisen hervorragende technische Eigenschaften und eine vorbildliche Ökobilanz auf.
Die wissenschaftlichen Einrichtungen in Niedersachsen – Universitäten, Fachhochschulen sowie außeruniversitä-re Forschungseinrichtungen – bearbeiten aktuelle und zukunftsorientierte Aufgaben der Nutzung von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen. Hierzu gehören Verfahren zur Herstellung von Span- und Faserwerkstoffen, Oberflächentechniken, Maßnahmen zum Holzschutz, zur Umweltforschung und zum Recycling. Die wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes werden mit ihrem Know-how dazu beitragen, dass der Naturstoff Holz mit seinen Eigenschaften in Zukunft noch überschaubarer und unkomplizierter in der Anwendung wird. So können seine Potenziale in Zeiten zunehmender Ressourcenverknappung und wachsenden Klimaschutzbewusstseins voll genutzt werden.

3/2008: Werkstoffe (PDF, 167,49 KB)

Die historische Bedeutung von Werkstoffen spiegelt sich in Bezeichnungen wie Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit wider. Ganze Epochen wurden geprägt durch die technischen Möglichkeiten, die sich aus der Nutzung neuer Werkstoffe ergeben haben. In früheren Zeiten beruhte die Herstellung solcher Werkstoffe auf den Gegebenheiten der Natur und den Erfahrungen der Menschen. Mit dem naturwissenschaftlichen Fortschritt in den letzten Jahrhunderten nahm auch das Wissen über die unterschiedlichen Werkstoffe zu. Neue experimentelle Untersuchungsmethoden wie die Elektronenmikroskopie machen Vorgänge sogar auf atomarem Maßstab sichtbar und führen zu neuen Erkenntnissen über die Mikrostruktur von Werkstoffen. Dieses Wissen ist notwendig, um Materialeigenschaften, wie Härte oder Festigkeit, endgültig bestimmen zu können. Die reproduzierbare Herstellung von Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften zu ermöglichen, ist Aufgabe der Werkstoffwissenschaft. Dazu gehört auch die Beherrschung der oft komplexen und zur Optimierung der Eigenschaften notwendigen Prozessführung.
In dieser Ausgabe der Technologieinformation finden Sie aktuelle Entwicklungsergebnisse und Kooperationsangebote niedersächsischer Hochschulinstitute. Beispiele erfolgreicher Partnerschaften zwischen Wissenschaftlern und Unternehmen sollen Ihnen helfen, Ihr Forschungs- und Entwicklungspotential qualitativ und wirtschaftlich optimal auszubauen. Neben den Transferstellen der niedersächsichen Hochschulen unterstützt das Kompetenznetz „Werkstoff Innovation Niedersachsen” (WIN) die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Gebiet der Materialwissenschaften.

2/2008: Rohrtechnik (PDF, 157,21 KB)

Die Bedeutung eines möglichst umfassenden Bildungsniveaus scheint sich über alle gesellschaftlichen Schichten hinweg als allgemeine Erkenntnis durchzusetzen. Traditionell sind die Ingenieurwissenschaften besonders am wirtschaftlichen Wohlergehen unseres Landes beteiligt. Dass zunehmend gerade in diesem Segment Absolventinnen und Absolventen fehlen, ist fatal, die volkswirtschaftlichen Konsequenzen sind nicht abzusehen. In der Rohrleitungstechnik lassen sich exemplarisch Defizite aufzeigen, die nicht nur für Niedersachsen, sondern grundsätzlich in allen Bundesländern ähnlich sind.
Zwar sind in Deutschland einige Institute in der Forschung aktiv; auch die niedersächsischen Hochschul- und Forschungsinstitute arbeiten in vielerlei Projekten mit der Industrie, den Ver- und Entsorgungsunternehmen als wichtige Partner zusammen – allein hinsichtlich der Aus- und Weiterbildung dringend benötigter Fachleute könnte deutlich mehr getan werden. Um diese Missstände zu lindern, ist es hilfreich, auf Messen oder Fachveranstaltungen die Aufgaben und Bedeutung der unterirdischen Infrastruktur für eine moderne Industriegesellschaft aufzuzeigen. Renommierte Veranstaltungen, zum Beispiel das Oldenburger Rohrleitungsforum und möglicherweise zukünftig auch die Hannover Messe, tragen dazu bei, entsprechende Aufmerksamkeit zu erzeugen – insbesondere bei jungen, interessierten Menschen, die für sich einen spannenden und krisenfesten Zukunftsberuf entdecken wollen. Die Aufgaben in der Rohrleitungstechnik, vor allem beim Transport flüssiger und gasförmiger Medien, werden nicht geringer. Im Gegenteil: Zukünftig werden kleinere, angepasste Lösungen mehr denn je gefragt sein. Einige aktuelle Beispiele und Lösungsansätze finden Sie im vorliegenden Heft.

1/2008: Virtuelle Welten (PDF, 214,53 KB)

Virtuelle Welten aus dem Computer sind in unserem Leben längst gegenwärtig: Ob Special Effects in Filmen, netzbasierte Computerspiele, künstliche Welten wie zum Beispiel „Second life”, Navigationssysteme im Auto oder Handyspiele – Virtual Reality ist unser Alltagspartner. Weniger spektakulär, aber nicht minder wichtig sind die Anwendungen im täglichen Wirtschaftsleben. Animierte 3D-Modelle geplanter Produkte erlauben den Konstrukteuren Funktionstests und Designstudien, noch bevor der erste Prototyp des Produkts erstellt wurde. Dem Kunden wird „sein Produkt” präsentiert: Über animierte Ansichten oder Explosionsanimationen können Aufbau, Funktionalität und Design eines Produkts dargestellt und überprüft werden. Änderungen oder Varianten kann man sofort „einbauen” und mit ihren Auswirkungen darstellen.
Auch kleinen und mittleren Unternehmen stehen die Möglichkeiten der virtuellen Welten offen. Es gibt viele Unternehmen – zum Teil aus niedersächsischen Hochschulen hervorgegangen –, die Dienstleistungen vom Handyspiel über die 3D-Produktanimation bis zur technischen Computersimulation anbieten. Es bestehen viele Kooperationsmöglichkeiten mit den Instituten, Laboren und Lehrstühlen der niedersächsischen Hochschulen. Das vorliegende Magazin präsentiert Ihnen eine Auswahl davon.

4/2007: Personal und Arbeit (PDF, 190,26 KB)

Die rasante Globalisierung, die Technisierung der Kommunikation und die Flexibilisierung der Arbeit verändern unsere Gesellschaft und Arbeitswelt in vielfältiger Weise. Die ständige Anpassung an sich ändernde Bedingungen der Wirtschaft stellt damit neue Herausforderungen an die Gestaltung von Arbeit und die Gewinnung von Personal am Standort Niedersachsen. Innovative Arbeits- und Organisationsmodelle sowie neue Konzepte zur Gestaltung von Lernen und Kompetenzentwicklung sind für eine erfolgreiche Zukunft des Arbeitsmarktes erforderlich.
Mit zunehmendem Wettbewerbsdruck wird es insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen immer bedeutender, hochqualifizierte und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Aktuelle Themen wie Talentmanagement, Gesundheitskompetenz, Demografiemanagement und lebenslanges Lernen fordern heute jedes Unternehmen zum Handeln heraus.
In dieser Ausgabe werden aktuelle Themen zu Arbeit und Personal behandelt und praxisnahe Projekte vorgestellt. Wir möchten Ihnen hiermit entsprechende Unterstützung zu Ihren Fragen und Anliegen bieten und Ihr Interesse für innovative Angebote aus den niedersächsischen Hochschulen wecken.

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