Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

2/2008: Rohrtechnik (PDF, 157,21 KB)

Die Bedeutung eines möglichst umfassenden Bildungsniveaus scheint sich über alle gesellschaftlichen Schichten hinweg als allgemeine Erkenntnis durchzusetzen. Traditionell sind die Ingenieurwissenschaften besonders am wirtschaftlichen Wohlergehen unseres Landes beteiligt. Dass zunehmend gerade in diesem Segment Absolventinnen und Absolventen fehlen, ist fatal, die volkswirtschaftlichen Konsequenzen sind nicht abzusehen. In der Rohrleitungstechnik lassen sich exemplarisch Defizite aufzeigen, die nicht nur für Niedersachsen, sondern grundsätzlich in allen Bundesländern ähnlich sind.
Zwar sind in Deutschland einige Institute in der Forschung aktiv; auch die niedersächsischen Hochschul- und Forschungsinstitute arbeiten in vielerlei Projekten mit der Industrie, den Ver- und Entsorgungsunternehmen als wichtige Partner zusammen – allein hinsichtlich der Aus- und Weiterbildung dringend benötigter Fachleute könnte deutlich mehr getan werden. Um diese Missstände zu lindern, ist es hilfreich, auf Messen oder Fachveranstaltungen die Aufgaben und Bedeutung der unterirdischen Infrastruktur für eine moderne Industriegesellschaft aufzuzeigen. Renommierte Veranstaltungen, zum Beispiel das Oldenburger Rohrleitungsforum und möglicherweise zukünftig auch die Hannover Messe, tragen dazu bei, entsprechende Aufmerksamkeit zu erzeugen – insbesondere bei jungen, interessierten Menschen, die für sich einen spannenden und krisenfesten Zukunftsberuf entdecken wollen. Die Aufgaben in der Rohrleitungstechnik, vor allem beim Transport flüssiger und gasförmiger Medien, werden nicht geringer. Im Gegenteil: Zukünftig werden kleinere, angepasste Lösungen mehr denn je gefragt sein. Einige aktuelle Beispiele und Lösungsansätze finden Sie im vorliegenden Heft.

1/2008: Virtuelle Welten (PDF, 214,53 KB)

Virtuelle Welten aus dem Computer sind in unserem Leben längst gegenwärtig: Ob Special Effects in Filmen, netzbasierte Computerspiele, künstliche Welten wie zum Beispiel „Second life”, Navigationssysteme im Auto oder Handyspiele – Virtual Reality ist unser Alltagspartner. Weniger spektakulär, aber nicht minder wichtig sind die Anwendungen im täglichen Wirtschaftsleben. Animierte 3D-Modelle geplanter Produkte erlauben den Konstrukteuren Funktionstests und Designstudien, noch bevor der erste Prototyp des Produkts erstellt wurde. Dem Kunden wird „sein Produkt” präsentiert: Über animierte Ansichten oder Explosionsanimationen können Aufbau, Funktionalität und Design eines Produkts dargestellt und überprüft werden. Änderungen oder Varianten kann man sofort „einbauen” und mit ihren Auswirkungen darstellen.
Auch kleinen und mittleren Unternehmen stehen die Möglichkeiten der virtuellen Welten offen. Es gibt viele Unternehmen – zum Teil aus niedersächsischen Hochschulen hervorgegangen –, die Dienstleistungen vom Handyspiel über die 3D-Produktanimation bis zur technischen Computersimulation anbieten. Es bestehen viele Kooperationsmöglichkeiten mit den Instituten, Laboren und Lehrstühlen der niedersächsischen Hochschulen. Das vorliegende Magazin präsentiert Ihnen eine Auswahl davon.

4/2007: Personal und Arbeit (PDF, 190,26 KB)

Die rasante Globalisierung, die Technisierung der Kommunikation und die Flexibilisierung der Arbeit verändern unsere Gesellschaft und Arbeitswelt in vielfältiger Weise. Die ständige Anpassung an sich ändernde Bedingungen der Wirtschaft stellt damit neue Herausforderungen an die Gestaltung von Arbeit und die Gewinnung von Personal am Standort Niedersachsen. Innovative Arbeits- und Organisationsmodelle sowie neue Konzepte zur Gestaltung von Lernen und Kompetenzentwicklung sind für eine erfolgreiche Zukunft des Arbeitsmarktes erforderlich.
Mit zunehmendem Wettbewerbsdruck wird es insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen immer bedeutender, hochqualifizierte und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Aktuelle Themen wie Talentmanagement, Gesundheitskompetenz, Demografiemanagement und lebenslanges Lernen fordern heute jedes Unternehmen zum Handeln heraus.
In dieser Ausgabe werden aktuelle Themen zu Arbeit und Personal behandelt und praxisnahe Projekte vorgestellt. Wir möchten Ihnen hiermit entsprechende Unterstützung zu Ihren Fragen und Anliegen bieten und Ihr Interesse für innovative Angebote aus den niedersächsischen Hochschulen wecken.

3/2007: Biotechnologie (PDF, 549,81 KB)

Spektakuläre Erfolge in den vergangenen Jahrzehnten und wichtiger Wirtschaftszweig der Zukunft

Welchen Einfluss die Biotechnologie im alltäglichen Leben hat, ist uns häufig gar nicht bewusst. Viele Produkte und Produktverbesserungen beruhen auf biotechnologischen Methoden und Produktionsverfahren. Die moderne Biotechnologie hat in den vergangenen Jahrzehnten spektakuläre Erkenntnisse geliefert und nimmt die globalen Herausforderungen wie Alterung und Gesundheit der Bevölkerung, schwindende Ressourcen an Rohstoffen, Energie und Wasser an. In den nächsten 20 Jahren wird sie sich zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickeln.
Früh etablierte sich die Biotechnologie im Bereich Pharma und Medizin. Diese sogenannte Rote Biotechnologie repräsentiert den überwiegenden Anteil der Biotechnologieunternehmen. Die vorliegenden Technologie-Informationen enthalten zahlreiche Angebote und Informationen zu dieser Thematik. Die niedersächsische Forschungslandschaft umspannt jedoch das gesamte Spektrum der Biotechnologie und verfügt zum Beispiel über zahlreiche Einrichtungen der Weißen (industrielle Produktion) und Grünen (pflanzliche-landwirtschaftliche) Biotechnologie.

2/2007: Mikro- und Nanotechnologie (PDF, 177,61 KB)

Technologie ein wesentlicher Faktor für zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg

Mikro- und Nanotechnologien sind Schlüsseltechnologien, deren Implementierung den Erfolg eines Produktes erst ermöglicht. Dabei muss diese Technologie selbst vom Umfang her nicht unbedingt dominieren, sie setzt vielmehr entscheidende Akzente in Bezug auf die Funktionalitäten. In allen Bereichen des täglichen Lebens ist zum Beispiel die Mikroelektronik bereits enthalten und daraus nicht mehr wegzudenken. Aufgrund dieser vielfältigen Möglichkeiten für Innovationen entwickeln sich die Mikro- und Nanotechnologien gegenwärtig zu einem entscheidenden Wachstumsmotor der modernen, wissensorientierten Wirtschaft. Dabei ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen der sichere Zugang zu nano- und mikrotechnologischem Spitzen-Know-how ein wesentlicher Faktor für den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg.

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