Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

2/2009: Antriebstechnik (PDF, 715,06 KB)

Antriebstechnik soll immer effizienter, sparsamer und umweltfreundlicher werden. Welchen Beitrag die niedersächsischen Hochschulen dazu leisten, zeigt diese Ausgabe der Technologie-Informationen. Wie zum Beispiel der Energieverbrauch für Baumaschinen oder Müllfahrzeuge gesenkt werden kann, erforschen Wissenschaftler der Fachhochschule in Wilhelmshaven und der TU Braunschweig. Für Hybrid- und Elektrofahrzeuge werden am Fraunhofer- Institut für Chemische Technologie in Wolfsburg neue Materialien für Batterien und Brennstoffzellen entwickelt, die den hohen Anforderungen gerecht werden. Und an der Leibniz Universität simulieren Wissenschaftler das Verhalten von elektrischen Antriebssystemen, um sie optimieren zu können. Die Hochschulen arbeiten nicht nur an der Verbesserung der Antriebstechnik als Ganzes, sondern optimieren auch einzelne Bauteile und deren Herstellung. Die Technologie-Informationen niedersächsischer Hochschulen geben einen Einblick in die vielfältige Forschung zu Hydraulik oder Elektromotoren und bieten Unternehmen konkrete Dienstleistungen auf dem Gebiet der Antriebstechnik an.
Die Hochschulen stehen den Unternehmen mit ihrer personellen und technischen Ausstattung als Kooperationspartner zur Verfügung. Das Beispiel Antriebstechnik zeigt, welche Möglichkeiten es für Unternehmen gibt, von den Hochschulen in ihrer Nähe zu profitieren. Die Mitarbeiter der Transferstellen sind dafür die richtigen Ansprechpartner. Auch auf vielen Messen sind die niedersächsischen Hochschulen präsent. Auf der HANNOVER MESSE zeigen die Hochschulen in Halle 2 aktuelle Forschungsprojekte aus der Elektrotechnik und dem Maschinenbau. Sie sind herzlich eingeladen!

1/2009: Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik (PDF, 463,87 KB)

Mit dem Thema „IuK-Sicherheit“ greift diese Ausgabe der Technologie-Informationen ein Thema auf, das in unserer heutigen Welt viele Lebensbereiche betrifft – allerdings nicht immer auf den ersten Blick. Ein paar Beispiele zeigen die Verknüpfungen zu den in dieser Ausgabe vorgestellten Forschungen in niedersächsischen Hochschulen.
Im Januar 2009 fallen bei der Deutschen Bahn aufgrund eines bei Wartungsarbeiten verursachten Stromausfalls für mehrere Stunden die Ticket-Automaten und Systeme zum Ticket-Verkauf aus. Neben den damit verbundenen Unannehmlichkeiten für Fahrgäste und Bahnpersonal gehen Schätzungen davon aus, dass ein wirtschaftlicher Schaden von einer halben Million Euro entstanden ist. Mit einem modernen betrieblichen Energiemanagement (siehe Seite 7) hätte der Ausfall der Zentralcomputer mit den entsprechenden Folgen verhindert werden können. Dieses Beispiel zeigt zugleich die Abhängigkeit unserer heutigen IuK-geprägten Welt von der Verfügbarkeit der Energieversorgung, deren Produktionsanlagen und Verteilungsinfrastruktur ebenfalls stark von IuK-Systemen und deren Sicherheit (siehe Seite 6) abhängig sind.
Ein so weites Feld wie die IuK-Sicherheit und die neuen Entwicklungen in diesem Bereich kann natürlich in dieser Ausgabe nur in Auszügen behandelt werden. Weitere Themen sind intelligente Videokameras und die Sicherheit von Webdokumenten vor Verfälschungen und Copyright-Verletzungen. Unternehmen, die in anderen Themenfeldern „Problemlöser” in niedersächsischen Hochschulen suchen, sei das Transferportal www.forschung-in-niedersachsen.de empfohlen, das Know-how und FuE-Dienstleistungen der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen recherchierbar macht.

4/2008: Holz (PDF, 198,72 KB)

Holz ist der wichtigste nachhaltig verfügbare Massenrohstoff und nimmt damit eine führende Rolle im Wettstreit der Werkstoffe ein. Durch die traditionelle Prägung als Alltagswerkstoff werden die Zukunftsperspektiven des Holzes aber oft nicht erkannt. Holz wird umweltfreundlich und nachhaltig erzeugt, Produkte aus Holz weisen hervorragende technische Eigenschaften und eine vorbildliche Ökobilanz auf.
Die wissenschaftlichen Einrichtungen in Niedersachsen – Universitäten, Fachhochschulen sowie außeruniversitä-re Forschungseinrichtungen – bearbeiten aktuelle und zukunftsorientierte Aufgaben der Nutzung von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen. Hierzu gehören Verfahren zur Herstellung von Span- und Faserwerkstoffen, Oberflächentechniken, Maßnahmen zum Holzschutz, zur Umweltforschung und zum Recycling. Die wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes werden mit ihrem Know-how dazu beitragen, dass der Naturstoff Holz mit seinen Eigenschaften in Zukunft noch überschaubarer und unkomplizierter in der Anwendung wird. So können seine Potenziale in Zeiten zunehmender Ressourcenverknappung und wachsenden Klimaschutzbewusstseins voll genutzt werden.

3/2008: Werkstoffe (PDF, 167,49 KB)

Die historische Bedeutung von Werkstoffen spiegelt sich in Bezeichnungen wie Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit wider. Ganze Epochen wurden geprägt durch die technischen Möglichkeiten, die sich aus der Nutzung neuer Werkstoffe ergeben haben. In früheren Zeiten beruhte die Herstellung solcher Werkstoffe auf den Gegebenheiten der Natur und den Erfahrungen der Menschen. Mit dem naturwissenschaftlichen Fortschritt in den letzten Jahrhunderten nahm auch das Wissen über die unterschiedlichen Werkstoffe zu. Neue experimentelle Untersuchungsmethoden wie die Elektronenmikroskopie machen Vorgänge sogar auf atomarem Maßstab sichtbar und führen zu neuen Erkenntnissen über die Mikrostruktur von Werkstoffen. Dieses Wissen ist notwendig, um Materialeigenschaften, wie Härte oder Festigkeit, endgültig bestimmen zu können. Die reproduzierbare Herstellung von Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften zu ermöglichen, ist Aufgabe der Werkstoffwissenschaft. Dazu gehört auch die Beherrschung der oft komplexen und zur Optimierung der Eigenschaften notwendigen Prozessführung.
In dieser Ausgabe der Technologieinformation finden Sie aktuelle Entwicklungsergebnisse und Kooperationsangebote niedersächsischer Hochschulinstitute. Beispiele erfolgreicher Partnerschaften zwischen Wissenschaftlern und Unternehmen sollen Ihnen helfen, Ihr Forschungs- und Entwicklungspotential qualitativ und wirtschaftlich optimal auszubauen. Neben den Transferstellen der niedersächsichen Hochschulen unterstützt das Kompetenznetz „Werkstoff Innovation Niedersachsen” (WIN) die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Gebiet der Materialwissenschaften.

2/2008: Rohrtechnik (PDF, 157,21 KB)

Die Bedeutung eines möglichst umfassenden Bildungsniveaus scheint sich über alle gesellschaftlichen Schichten hinweg als allgemeine Erkenntnis durchzusetzen. Traditionell sind die Ingenieurwissenschaften besonders am wirtschaftlichen Wohlergehen unseres Landes beteiligt. Dass zunehmend gerade in diesem Segment Absolventinnen und Absolventen fehlen, ist fatal, die volkswirtschaftlichen Konsequenzen sind nicht abzusehen. In der Rohrleitungstechnik lassen sich exemplarisch Defizite aufzeigen, die nicht nur für Niedersachsen, sondern grundsätzlich in allen Bundesländern ähnlich sind.
Zwar sind in Deutschland einige Institute in der Forschung aktiv; auch die niedersächsischen Hochschul- und Forschungsinstitute arbeiten in vielerlei Projekten mit der Industrie, den Ver- und Entsorgungsunternehmen als wichtige Partner zusammen – allein hinsichtlich der Aus- und Weiterbildung dringend benötigter Fachleute könnte deutlich mehr getan werden. Um diese Missstände zu lindern, ist es hilfreich, auf Messen oder Fachveranstaltungen die Aufgaben und Bedeutung der unterirdischen Infrastruktur für eine moderne Industriegesellschaft aufzuzeigen. Renommierte Veranstaltungen, zum Beispiel das Oldenburger Rohrleitungsforum und möglicherweise zukünftig auch die Hannover Messe, tragen dazu bei, entsprechende Aufmerksamkeit zu erzeugen – insbesondere bei jungen, interessierten Menschen, die für sich einen spannenden und krisenfesten Zukunftsberuf entdecken wollen. Die Aufgaben in der Rohrleitungstechnik, vor allem beim Transport flüssiger und gasförmiger Medien, werden nicht geringer. Im Gegenteil: Zukünftig werden kleinere, angepasste Lösungen mehr denn je gefragt sein. Einige aktuelle Beispiele und Lösungsansätze finden Sie im vorliegenden Heft.

Downloads 31 - 35 von 56