Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

4/2009: Psychologie in der Arbeitswelt (PDF, 658,94 KB)

Die Psychologie spielt eine wichtige Rolle in der Arbeitswelt. Technischer Fortschritt, Globalisierung, der organisatorische Wandel in Unternehmen und die sich ändernde Altersstruktur führen zu komplexeren Ansprüchen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Psychologisches Wissen und eine entsprechende Methodik sind Grundlage für kompetente und effektive Arbeit mit und für Menschen.
Bereiche, in denen die Psychologie stark an Bedeutung zugenommen hat, sind beispielsweise Personalauswahl und Personalführung. Auf der Psychologie fußen Weiterbildungsmaßnahmen wie Kommunikations-, Verkaufs- oder interkulturelle Trainings, Change Management oder auch Marktforschung und Marketing. Angewendet werden Methoden der Psychologie dabei nicht nur in Wirtschaftsunternehmen. Auch andere Organisationen wie Parteien, Kommunen, Regierungen oder Verbände nutzen psychologische Erkenntnisse, um ihre Interessen den Mitarbeitern und den Kunden zu kommunizieren. Um den Bedarf der Arbeitswelt an Fachkräften mit psychologischem Know-how zu decken, bieten immer mehr Hochschulen das Fach Wirtschaftspsychologie an - in Niedersachsen beispielsweise an der Fachhochschule Osnabrück und der Universität Lüneburg. Weitere Angebote ergeben sich aus Forschungsprojekten, in denen konkrete psychologische Fragestellungen anwendungsbezogen bearbeitet werden,.beispielsweise an der Fachhochschule Emden/Leer, der Hochschule Vechta und den Universitäten in Braunschweig, Hannover, Hildesheim sowie Oldenburg.
Die Beiträge dieser Technologie-Informationen zeigen Ihnen Beispiele für die konkrete Anwendung psychologischer Methoden in der Arbeitswelt.

3/2009: Lebensmittel (PDF, 785,87 KB)

Deutschland ist eine Exportnation. Das gilt mehr und mehr auch für den Bereich Lebensmittel. Im Jahr 2008 wurden Lebensmittel im Wert von über 40 Mrd. Euro – und damit knapp 30 Prozent der gesamten deutschen Erzeugung – exportiert. Eine der Ursachen für diese erfreuliche Entwicklung ist die im internationalen Vergleich hohe Wirtschaftlichkeit der hiesigen Produktionsstätten. Der technologische Fortschritt und der maschinen- und anlagentechnische Standard der deutschen Lebensmittelproduktion nehmen eine Spitzenstellung ein. Will Deutschland weiterhin die technologische Führungsrolle beibehalten und damit auch auf den Exportmärkten konkurrenzfähig bleiben, so müssen die Anreize zu verstärkter F&E-Tätigkeit von staatlicher Seite deutlich ausgebaut werden. Niedersachsen hat hier in der Vergangenheit durch verschiedene Forschungsrahmenprogramme und Netzwerkaktivitäten bereits Zeichen gesetzt und damit der Bedeutung der Lebensmittelindustrie als zweitstärkstem Wirtschaftssegment Rechnung getragen.
Als einziges Bundesland hat Niedersachsen eine funktionierende Wissenstransferkette aufzuweisen, die von der Grundlagenforschung an Universitäten über anwendungsnahe F&E-Tätigkeit an Fachhochschulen, Forschungsinstituten und Technologiezentren bis hin zu den über Netzwerke angeschlossenen Unternehmen reicht. Die hier vorgestellten Beiträge zeigen Ihnen anschaulich die Vielfalt der Forschungsthemen, an denen gearbeitet wird und bereits interessante Ergebnisse erzielt wurden.

2/2009: Antriebstechnik (PDF, 715,06 KB)

Antriebstechnik soll immer effizienter, sparsamer und umweltfreundlicher werden. Welchen Beitrag die niedersächsischen Hochschulen dazu leisten, zeigt diese Ausgabe der Technologie-Informationen. Wie zum Beispiel der Energieverbrauch für Baumaschinen oder Müllfahrzeuge gesenkt werden kann, erforschen Wissenschaftler der Fachhochschule in Wilhelmshaven und der TU Braunschweig. Für Hybrid- und Elektrofahrzeuge werden am Fraunhofer- Institut für Chemische Technologie in Wolfsburg neue Materialien für Batterien und Brennstoffzellen entwickelt, die den hohen Anforderungen gerecht werden. Und an der Leibniz Universität simulieren Wissenschaftler das Verhalten von elektrischen Antriebssystemen, um sie optimieren zu können. Die Hochschulen arbeiten nicht nur an der Verbesserung der Antriebstechnik als Ganzes, sondern optimieren auch einzelne Bauteile und deren Herstellung. Die Technologie-Informationen niedersächsischer Hochschulen geben einen Einblick in die vielfältige Forschung zu Hydraulik oder Elektromotoren und bieten Unternehmen konkrete Dienstleistungen auf dem Gebiet der Antriebstechnik an.
Die Hochschulen stehen den Unternehmen mit ihrer personellen und technischen Ausstattung als Kooperationspartner zur Verfügung. Das Beispiel Antriebstechnik zeigt, welche Möglichkeiten es für Unternehmen gibt, von den Hochschulen in ihrer Nähe zu profitieren. Die Mitarbeiter der Transferstellen sind dafür die richtigen Ansprechpartner. Auch auf vielen Messen sind die niedersächsischen Hochschulen präsent. Auf der HANNOVER MESSE zeigen die Hochschulen in Halle 2 aktuelle Forschungsprojekte aus der Elektrotechnik und dem Maschinenbau. Sie sind herzlich eingeladen!

1/2009: Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik (PDF, 463,87 KB)

Mit dem Thema „IuK-Sicherheit“ greift diese Ausgabe der Technologie-Informationen ein Thema auf, das in unserer heutigen Welt viele Lebensbereiche betrifft – allerdings nicht immer auf den ersten Blick. Ein paar Beispiele zeigen die Verknüpfungen zu den in dieser Ausgabe vorgestellten Forschungen in niedersächsischen Hochschulen.
Im Januar 2009 fallen bei der Deutschen Bahn aufgrund eines bei Wartungsarbeiten verursachten Stromausfalls für mehrere Stunden die Ticket-Automaten und Systeme zum Ticket-Verkauf aus. Neben den damit verbundenen Unannehmlichkeiten für Fahrgäste und Bahnpersonal gehen Schätzungen davon aus, dass ein wirtschaftlicher Schaden von einer halben Million Euro entstanden ist. Mit einem modernen betrieblichen Energiemanagement (siehe Seite 7) hätte der Ausfall der Zentralcomputer mit den entsprechenden Folgen verhindert werden können. Dieses Beispiel zeigt zugleich die Abhängigkeit unserer heutigen IuK-geprägten Welt von der Verfügbarkeit der Energieversorgung, deren Produktionsanlagen und Verteilungsinfrastruktur ebenfalls stark von IuK-Systemen und deren Sicherheit (siehe Seite 6) abhängig sind.
Ein so weites Feld wie die IuK-Sicherheit und die neuen Entwicklungen in diesem Bereich kann natürlich in dieser Ausgabe nur in Auszügen behandelt werden. Weitere Themen sind intelligente Videokameras und die Sicherheit von Webdokumenten vor Verfälschungen und Copyright-Verletzungen. Unternehmen, die in anderen Themenfeldern „Problemlöser” in niedersächsischen Hochschulen suchen, sei das Transferportal www.forschung-in-niedersachsen.de empfohlen, das Know-how und FuE-Dienstleistungen der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen recherchierbar macht.

4/2008: Holz (PDF, 198,72 KB)

Holz ist der wichtigste nachhaltig verfügbare Massenrohstoff und nimmt damit eine führende Rolle im Wettstreit der Werkstoffe ein. Durch die traditionelle Prägung als Alltagswerkstoff werden die Zukunftsperspektiven des Holzes aber oft nicht erkannt. Holz wird umweltfreundlich und nachhaltig erzeugt, Produkte aus Holz weisen hervorragende technische Eigenschaften und eine vorbildliche Ökobilanz auf.
Die wissenschaftlichen Einrichtungen in Niedersachsen – Universitäten, Fachhochschulen sowie außeruniversitä-re Forschungseinrichtungen – bearbeiten aktuelle und zukunftsorientierte Aufgaben der Nutzung von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen. Hierzu gehören Verfahren zur Herstellung von Span- und Faserwerkstoffen, Oberflächentechniken, Maßnahmen zum Holzschutz, zur Umweltforschung und zum Recycling. Die wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes werden mit ihrem Know-how dazu beitragen, dass der Naturstoff Holz mit seinen Eigenschaften in Zukunft noch überschaubarer und unkomplizierter in der Anwendung wird. So können seine Potenziale in Zeiten zunehmender Ressourcenverknappung und wachsenden Klimaschutzbewusstseins voll genutzt werden.

Downloads 31 - 35 von 58