Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

2/2010: Umweltschonende Energien (PDF, 824,13 KB)

Die Energieversorgung unserer industrialisierten und mobilen Gesellschaft – dieses Thema wird zurzeit in der Öffentlichkeit und bei den politisch Verantwortlichen heiß diskutiert. Die trotz aller Marktliberalisierung fortdauernde Erhöhung der Öl-, Gas- und Strompreise zeigt uns, dass die fossilen Energieträger endlich sind. In der Zukunft muss es uns gelingen, die Energieversorgung nachhaltig sicherzustellen. Mittlerweile ist dies auch von der Politik erkannt worden. Der globale Wettlauf um die letzten fossilen Energiequellen hat längst begonnen. Als eine der noch führenden Industrienationen sind wir in Deutschland in der globalen Pflicht, unseren Teil für die Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung zu leisten. Energieforschung ist der vielleicht wichtigste Beitrag hierzu.
Die Beiträge im vorliegenden Heft stellen einen interessanten Querschnitt durch die aktuelle Forschungslandschaft der niedersächsischen Hochschulen im Energiebereich dar: Sie befassen sich mit Energiesparen, Energieerzeugung, regenerativer Energie, CO2-Reduktion, Antriebsenergie, Ökobilanzen und Energieeffizienz. Insbesondere der Frage, wie man mit Hilfe intelligenter Steuerung den Energieverbrauch verringern kann, wird in mehreren Beiträgen nachgegangen. Die Themenauswahl zeigt, dass die niedersächsischen Hochschulen in puncto Energieforschung den an sie gerichteten Erwartungen und Hoffnungen gerecht werden.

1/2010: Ambient Assisted Living (PDF, 1,03 MB)

Der demografische Wandel ist mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen verbunden. Einer steigenden Zahl älterer und hochbetagter Menschen stehen Berufstätige gegenüber, die häufig kaum Zeit und Kraft finden, ihre älteren Angehörigen zu unterstützen. Hier setzt „Ambient Assisted Living” (AAL) an: Mit geeigneten Systemen, Produkten und Dienstleistungen wird das Alltagsleben Älterer unterstützt.
Die verwendeten Technologien sind auf den Menschen ausgerichtet – sie integrieren sich unaufdringlich in sein Lebensumfeld. Sie lassen sich leicht bedienen und kommunizieren untereinander. Die Technologien zielen sowohl auf Bereiche der Sicherheit und Gesundheit als auch auf Komfort und Unterhaltung. Und sie beziehen zunehmend das soziale, medizinische und pflegerische Umfeld mit ein. Nicht zuletzt werden AAL-Anwendungen auch als ein Mittel zur Kostensenkung im Gesundheits- und Pflegebereich gesehen. Beispiele von AAL-Anwendungen sind etwa Systeme der Raumüberwachung. und bei gesundheitlichen Einschränkungen.:Ein großes Potenzial bietet AAL auch bei der Vernetzung Älterer mit ihrem behandelnden Arzt oder dem Pflegedienst. Nicht zuletzt werden AAL-Anwendungen auch als ein Mittel zur Kostensenkung im Gesundheits- und Pflegebereich gesehen.
In dieser Ausgabe der Technologie-Informationen finden Sie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Kooperationsangebote niedersächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Themenfeld AAL. Auf der CeBIT 2010 können Sie in der Forschungshalle auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen ebenfalls Exponate zu diesem Thema erleben (Halle 9, Stand B22).

4/2009: Psychologie in der Arbeitswelt (PDF, 658,94 KB)

Die Psychologie spielt eine wichtige Rolle in der Arbeitswelt. Technischer Fortschritt, Globalisierung, der organisatorische Wandel in Unternehmen und die sich ändernde Altersstruktur führen zu komplexeren Ansprüchen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Psychologisches Wissen und eine entsprechende Methodik sind Grundlage für kompetente und effektive Arbeit mit und für Menschen.
Bereiche, in denen die Psychologie stark an Bedeutung zugenommen hat, sind beispielsweise Personalauswahl und Personalführung. Auf der Psychologie fußen Weiterbildungsmaßnahmen wie Kommunikations-, Verkaufs- oder interkulturelle Trainings, Change Management oder auch Marktforschung und Marketing. Angewendet werden Methoden der Psychologie dabei nicht nur in Wirtschaftsunternehmen. Auch andere Organisationen wie Parteien, Kommunen, Regierungen oder Verbände nutzen psychologische Erkenntnisse, um ihre Interessen den Mitarbeitern und den Kunden zu kommunizieren. Um den Bedarf der Arbeitswelt an Fachkräften mit psychologischem Know-how zu decken, bieten immer mehr Hochschulen das Fach Wirtschaftspsychologie an - in Niedersachsen beispielsweise an der Fachhochschule Osnabrück und der Universität Lüneburg. Weitere Angebote ergeben sich aus Forschungsprojekten, in denen konkrete psychologische Fragestellungen anwendungsbezogen bearbeitet werden,.beispielsweise an der Fachhochschule Emden/Leer, der Hochschule Vechta und den Universitäten in Braunschweig, Hannover, Hildesheim sowie Oldenburg.
Die Beiträge dieser Technologie-Informationen zeigen Ihnen Beispiele für die konkrete Anwendung psychologischer Methoden in der Arbeitswelt.

3/2009: Lebensmittel (PDF, 785,87 KB)

Deutschland ist eine Exportnation. Das gilt mehr und mehr auch für den Bereich Lebensmittel. Im Jahr 2008 wurden Lebensmittel im Wert von über 40 Mrd. Euro – und damit knapp 30 Prozent der gesamten deutschen Erzeugung – exportiert. Eine der Ursachen für diese erfreuliche Entwicklung ist die im internationalen Vergleich hohe Wirtschaftlichkeit der hiesigen Produktionsstätten. Der technologische Fortschritt und der maschinen- und anlagentechnische Standard der deutschen Lebensmittelproduktion nehmen eine Spitzenstellung ein. Will Deutschland weiterhin die technologische Führungsrolle beibehalten und damit auch auf den Exportmärkten konkurrenzfähig bleiben, so müssen die Anreize zu verstärkter F&E-Tätigkeit von staatlicher Seite deutlich ausgebaut werden. Niedersachsen hat hier in der Vergangenheit durch verschiedene Forschungsrahmenprogramme und Netzwerkaktivitäten bereits Zeichen gesetzt und damit der Bedeutung der Lebensmittelindustrie als zweitstärkstem Wirtschaftssegment Rechnung getragen.
Als einziges Bundesland hat Niedersachsen eine funktionierende Wissenstransferkette aufzuweisen, die von der Grundlagenforschung an Universitäten über anwendungsnahe F&E-Tätigkeit an Fachhochschulen, Forschungsinstituten und Technologiezentren bis hin zu den über Netzwerke angeschlossenen Unternehmen reicht. Die hier vorgestellten Beiträge zeigen Ihnen anschaulich die Vielfalt der Forschungsthemen, an denen gearbeitet wird und bereits interessante Ergebnisse erzielt wurden.

2/2009: Antriebstechnik (PDF, 715,06 KB)

Antriebstechnik soll immer effizienter, sparsamer und umweltfreundlicher werden. Welchen Beitrag die niedersächsischen Hochschulen dazu leisten, zeigt diese Ausgabe der Technologie-Informationen. Wie zum Beispiel der Energieverbrauch für Baumaschinen oder Müllfahrzeuge gesenkt werden kann, erforschen Wissenschaftler der Fachhochschule in Wilhelmshaven und der TU Braunschweig. Für Hybrid- und Elektrofahrzeuge werden am Fraunhofer- Institut für Chemische Technologie in Wolfsburg neue Materialien für Batterien und Brennstoffzellen entwickelt, die den hohen Anforderungen gerecht werden. Und an der Leibniz Universität simulieren Wissenschaftler das Verhalten von elektrischen Antriebssystemen, um sie optimieren zu können. Die Hochschulen arbeiten nicht nur an der Verbesserung der Antriebstechnik als Ganzes, sondern optimieren auch einzelne Bauteile und deren Herstellung. Die Technologie-Informationen niedersächsischer Hochschulen geben einen Einblick in die vielfältige Forschung zu Hydraulik oder Elektromotoren und bieten Unternehmen konkrete Dienstleistungen auf dem Gebiet der Antriebstechnik an.
Die Hochschulen stehen den Unternehmen mit ihrer personellen und technischen Ausstattung als Kooperationspartner zur Verfügung. Das Beispiel Antriebstechnik zeigt, welche Möglichkeiten es für Unternehmen gibt, von den Hochschulen in ihrer Nähe zu profitieren. Die Mitarbeiter der Transferstellen sind dafür die richtigen Ansprechpartner. Auch auf vielen Messen sind die niedersächsischen Hochschulen präsent. Auf der HANNOVER MESSE zeigen die Hochschulen in Halle 2 aktuelle Forschungsprojekte aus der Elektrotechnik und dem Maschinenbau. Sie sind herzlich eingeladen!

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