Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

4/2010: Innovative Lösungen für kreative Unternehmen (PDF, 416,59 KB)

Zum Wirtschaftsfeld Kultur- und Kreativwirtschaft zählt das Bundeswirtschaftsministerium elf Kernbranchen oder Teilmärkte: Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für darstellende Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt sowie Software-/ Games-Industrie. Der wirtschaftlich verbindende Kern dabei ist der sogenannte schöpferische Akt. Das Produktions- und Dienstleistungsspektrum berührt über die elf Teilmärkte hinaus eigentlich jeden Wirtschaftszweig.
Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine wichtige Quelle für Innovationen – in wirtschaftlichen, technischen und sozialen Bereichen. Gerade im Zusammenspiel mit technologischer und wissenschaftlicher Entwicklung gibt sie wertvolle Impulse für neue Technologien und Dienstleistungen. Damit spielt sie eine entscheidende Rolle etwa für den Querschnittsbereich der Gestaltung, für den Ausbau der Informationsgesellschaft oder die Ankurbelung von Investitionen in neue Güter und Produkte.
Neben den spezialisierten Hochschulen für Bildende Künste in Braunschweig und für Musik, Theater und Kommunikation in Hannover leisten auch die anderen Hochschulen in Niedersachsen mit zum Teil großen kreativ ausgerichteten Fachbereichen ihren Beitrag zu diesem Wirtschaftszweig. Einen informativen Ausschnitt aus dem kreativen Angebot der niedersächsischen Hochschulen für mittelständische Unternehmen zeigen die vorliegenden Technologie-Informationen.

3/2010: Gesundheitsfördernde Wirkstoffe (PDF, 303,35 KB)

Naturstoffe sind bereits evolutionär optimierte Substanzen und stellen daher besonders Erfolg versprechende Startpunkte für die Entwicklung von Wirkstoffen und Medikamenten dar. So beruhen von zwanzig auf dem Markt befindlichen Antibiotika-Klassen nicht weniger als sechzehn auf Naturstoffen. Ein aktuelles Beispiel ist die Entwicklung des Naturstoffs Epothilon, der am niedersächsischen Helmholtz- Zentrum für Infektionsforschung (HZI) entdeckt und 2007 durch Pharmaunternehmen als Krebsmedikament auf den Markt gebracht wurde.
Das Potenzial von Naturstoffen für den Einsatz als Medikament wird allerdings oft nur unzureichend ausgeschöpft. Um dieses Potenzial besser zu nutzen, müssen neue Wirkweisen von Naturstoffen gefunden und bereits vorhandene Naturstoff-Klassen für eine Anwendung in medizinisch relevanten Feldern weiterentwickelt werden.
In dieser Ausgabe der Technologie-Informationen finden Sie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Kooperationsangebote niedersächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen rund um das Thema Wirk- und Naturstoffe. Hierbei geht es auch um den Bereich Ernährung und funktionelle Lebensmittel mit gesundheitsfördernder Wirkung.

2/2010: Umweltschonende Energien (PDF, 824,13 KB)

Die Energieversorgung unserer industrialisierten und mobilen Gesellschaft – dieses Thema wird zurzeit in der Öffentlichkeit und bei den politisch Verantwortlichen heiß diskutiert. Die trotz aller Marktliberalisierung fortdauernde Erhöhung der Öl-, Gas- und Strompreise zeigt uns, dass die fossilen Energieträger endlich sind. In der Zukunft muss es uns gelingen, die Energieversorgung nachhaltig sicherzustellen. Mittlerweile ist dies auch von der Politik erkannt worden. Der globale Wettlauf um die letzten fossilen Energiequellen hat längst begonnen. Als eine der noch führenden Industrienationen sind wir in Deutschland in der globalen Pflicht, unseren Teil für die Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung zu leisten. Energieforschung ist der vielleicht wichtigste Beitrag hierzu.
Die Beiträge im vorliegenden Heft stellen einen interessanten Querschnitt durch die aktuelle Forschungslandschaft der niedersächsischen Hochschulen im Energiebereich dar: Sie befassen sich mit Energiesparen, Energieerzeugung, regenerativer Energie, CO2-Reduktion, Antriebsenergie, Ökobilanzen und Energieeffizienz. Insbesondere der Frage, wie man mit Hilfe intelligenter Steuerung den Energieverbrauch verringern kann, wird in mehreren Beiträgen nachgegangen. Die Themenauswahl zeigt, dass die niedersächsischen Hochschulen in puncto Energieforschung den an sie gerichteten Erwartungen und Hoffnungen gerecht werden.

1/2010: Ambient Assisted Living (PDF, 1,03 MB)

Der demografische Wandel ist mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen verbunden. Einer steigenden Zahl älterer und hochbetagter Menschen stehen Berufstätige gegenüber, die häufig kaum Zeit und Kraft finden, ihre älteren Angehörigen zu unterstützen. Hier setzt „Ambient Assisted Living” (AAL) an: Mit geeigneten Systemen, Produkten und Dienstleistungen wird das Alltagsleben Älterer unterstützt.
Die verwendeten Technologien sind auf den Menschen ausgerichtet – sie integrieren sich unaufdringlich in sein Lebensumfeld. Sie lassen sich leicht bedienen und kommunizieren untereinander. Die Technologien zielen sowohl auf Bereiche der Sicherheit und Gesundheit als auch auf Komfort und Unterhaltung. Und sie beziehen zunehmend das soziale, medizinische und pflegerische Umfeld mit ein. Nicht zuletzt werden AAL-Anwendungen auch als ein Mittel zur Kostensenkung im Gesundheits- und Pflegebereich gesehen. Beispiele von AAL-Anwendungen sind etwa Systeme der Raumüberwachung. und bei gesundheitlichen Einschränkungen.:Ein großes Potenzial bietet AAL auch bei der Vernetzung Älterer mit ihrem behandelnden Arzt oder dem Pflegedienst. Nicht zuletzt werden AAL-Anwendungen auch als ein Mittel zur Kostensenkung im Gesundheits- und Pflegebereich gesehen.
In dieser Ausgabe der Technologie-Informationen finden Sie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Kooperationsangebote niedersächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Themenfeld AAL. Auf der CeBIT 2010 können Sie in der Forschungshalle auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen ebenfalls Exponate zu diesem Thema erleben (Halle 9, Stand B22).

4/2009: Psychologie in der Arbeitswelt (PDF, 658,94 KB)

Die Psychologie spielt eine wichtige Rolle in der Arbeitswelt. Technischer Fortschritt, Globalisierung, der organisatorische Wandel in Unternehmen und die sich ändernde Altersstruktur führen zu komplexeren Ansprüchen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Psychologisches Wissen und eine entsprechende Methodik sind Grundlage für kompetente und effektive Arbeit mit und für Menschen.
Bereiche, in denen die Psychologie stark an Bedeutung zugenommen hat, sind beispielsweise Personalauswahl und Personalführung. Auf der Psychologie fußen Weiterbildungsmaßnahmen wie Kommunikations-, Verkaufs- oder interkulturelle Trainings, Change Management oder auch Marktforschung und Marketing. Angewendet werden Methoden der Psychologie dabei nicht nur in Wirtschaftsunternehmen. Auch andere Organisationen wie Parteien, Kommunen, Regierungen oder Verbände nutzen psychologische Erkenntnisse, um ihre Interessen den Mitarbeitern und den Kunden zu kommunizieren. Um den Bedarf der Arbeitswelt an Fachkräften mit psychologischem Know-how zu decken, bieten immer mehr Hochschulen das Fach Wirtschaftspsychologie an - in Niedersachsen beispielsweise an der Fachhochschule Osnabrück und der Universität Lüneburg. Weitere Angebote ergeben sich aus Forschungsprojekten, in denen konkrete psychologische Fragestellungen anwendungsbezogen bearbeitet werden,.beispielsweise an der Fachhochschule Emden/Leer, der Hochschule Vechta und den Universitäten in Braunschweig, Hannover, Hildesheim sowie Oldenburg.
Die Beiträge dieser Technologie-Informationen zeigen Ihnen Beispiele für die konkrete Anwendung psychologischer Methoden in der Arbeitswelt.

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