Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

2/2011: Grüne Mobilität (PDF, 556,61 KB)

Ein neues Modewort ist in aller Munde: Grüne Mobilität. Sie beschreibt das Fortbewegen von Personen und Gütern mit ökologischen und nachhaltigen Transportkonzepten.
Im Zuge der Industrialisierung war die Menschheit erstmals in der Lage, durch den Bau der Eisenbahn ferne Ziele schnell zu erreichen sowie schwere und voluminöse Güter über weite Strecken zu transportieren. Nach dem ersten Weltkrieg begann eine Individualisierung des Verkehrsverhaltens. Mit zunehmendem Straßenverkehr wuchs aber auch die Erkenntnis, dass sowohl der Energiebedarf als auch der Ausstoß von Emissionen und der Flächenverbrauch für Verkehrswege nicht beliebig weiter gesteigert werden können. Bei einem Ölpreis von derzeit mehr als 100 US-$ pro Barrel und den inzwischen als endlich bekannten Rohöl-Ressourcen ist ein Umdenken notwendig.
Es muss geprüft werden, welche Verkehrsmittel auf regenerative Energien umgestellt werden können und ob sich die Mobilität ohne Einbußen des gewohnten Komforts verringern lässt. Grüne Mobilität ist eine weltumfassende Zukunftsaufgabe, die vielfältige Forschung erfordert.
Niedersachsen ist ein Mobilitätsland. Die großen Fahrzeughersteller für Straße und Schiene und die exzellente Ausbildung an den Hochschulen in Niedersachsen sind wichtige Standortfaktoren für die Lösung zukünftiger Transportaufgaben. Eine Vielzahl von nationalen und europäischen Forschungsprojekten unterstreicht die Spitzenstellung Niedersachsens im Bereich Verkehr. Das aktuelle Heft der Technologie-Informationen stellt erfolgreiche Beispiele niedersächsischer Forschungsarbeiten in diesem Bereich vor.

1/2011: Medien der nächsten Generation (PDF, 667,22 KB)

Die Entwicklung der neuen Medien scheint so rasant zu sein wie in kaum einem anderen Technologiefeld. Mehrmals jährlich wird die nächste Revolution angekündigt – SmartPhone war gestern, heute reden wir über Tablet-PCs, und statt Web 2.0 haben wir nun „the cloud“. Was heute aktuell ist, ist schon morgen veraltet. Also alles nur ein Hype, den wir aussitzen können? Ganz sicher nicht!
Zwei Dinge sind von entscheidender Bedeutung: Zum einen ist jedes neue Gerät und jede neue Internetplattform, die binnen kurzer Zeit in die breite öffentliche Wahrnehmung gelangt, das Ergebnis langjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Neue Ideen entstehen nur dort, wo eine solide Basis besteht und wo sich einzelne Bausteine passgenau zusammenfügen. Zum anderen ist nicht die Software- oder Hardwareplattform der eigentliche Markttreiber, sondern die Anwendung. Was keine realen Vorteile für den Anwender bringt, verschwindet wieder in der Bedeutungslosigkeit.
Gerade da liegen die Chancen für Niedersachsen im Bereich neuer Medien: Das Zusammentreffen von exzellenter Grundlagenforschung und gezielter Anwendungsforschung sowie die enge Zusammenarbeit mit der niedersächsischen Wirtschaft schaffen schon heute tragfähige Innovationen.
Die Artikel in den vorliegenden Technologie-Informationen geben einen spannenden Einblick in diese niedersächsischen Forschungsarbeiten. Die nächste Generation der Medien entsteht auch in Niedersachsen!

4/2010: Innovative Lösungen für kreative Unternehmen (PDF, 416,59 KB)

Zum Wirtschaftsfeld Kultur- und Kreativwirtschaft zählt das Bundeswirtschaftsministerium elf Kernbranchen oder Teilmärkte: Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für darstellende Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt sowie Software-/ Games-Industrie. Der wirtschaftlich verbindende Kern dabei ist der sogenannte schöpferische Akt. Das Produktions- und Dienstleistungsspektrum berührt über die elf Teilmärkte hinaus eigentlich jeden Wirtschaftszweig.
Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine wichtige Quelle für Innovationen – in wirtschaftlichen, technischen und sozialen Bereichen. Gerade im Zusammenspiel mit technologischer und wissenschaftlicher Entwicklung gibt sie wertvolle Impulse für neue Technologien und Dienstleistungen. Damit spielt sie eine entscheidende Rolle etwa für den Querschnittsbereich der Gestaltung, für den Ausbau der Informationsgesellschaft oder die Ankurbelung von Investitionen in neue Güter und Produkte.
Neben den spezialisierten Hochschulen für Bildende Künste in Braunschweig und für Musik, Theater und Kommunikation in Hannover leisten auch die anderen Hochschulen in Niedersachsen mit zum Teil großen kreativ ausgerichteten Fachbereichen ihren Beitrag zu diesem Wirtschaftszweig. Einen informativen Ausschnitt aus dem kreativen Angebot der niedersächsischen Hochschulen für mittelständische Unternehmen zeigen die vorliegenden Technologie-Informationen.

3/2010: Gesundheitsfördernde Wirkstoffe (PDF, 303,35 KB)

Naturstoffe sind bereits evolutionär optimierte Substanzen und stellen daher besonders Erfolg versprechende Startpunkte für die Entwicklung von Wirkstoffen und Medikamenten dar. So beruhen von zwanzig auf dem Markt befindlichen Antibiotika-Klassen nicht weniger als sechzehn auf Naturstoffen. Ein aktuelles Beispiel ist die Entwicklung des Naturstoffs Epothilon, der am niedersächsischen Helmholtz- Zentrum für Infektionsforschung (HZI) entdeckt und 2007 durch Pharmaunternehmen als Krebsmedikament auf den Markt gebracht wurde.
Das Potenzial von Naturstoffen für den Einsatz als Medikament wird allerdings oft nur unzureichend ausgeschöpft. Um dieses Potenzial besser zu nutzen, müssen neue Wirkweisen von Naturstoffen gefunden und bereits vorhandene Naturstoff-Klassen für eine Anwendung in medizinisch relevanten Feldern weiterentwickelt werden.
In dieser Ausgabe der Technologie-Informationen finden Sie aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Kooperationsangebote niedersächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen rund um das Thema Wirk- und Naturstoffe. Hierbei geht es auch um den Bereich Ernährung und funktionelle Lebensmittel mit gesundheitsfördernder Wirkung.

2/2010: Umweltschonende Energien (PDF, 824,13 KB)

Die Energieversorgung unserer industrialisierten und mobilen Gesellschaft – dieses Thema wird zurzeit in der Öffentlichkeit und bei den politisch Verantwortlichen heiß diskutiert. Die trotz aller Marktliberalisierung fortdauernde Erhöhung der Öl-, Gas- und Strompreise zeigt uns, dass die fossilen Energieträger endlich sind. In der Zukunft muss es uns gelingen, die Energieversorgung nachhaltig sicherzustellen. Mittlerweile ist dies auch von der Politik erkannt worden. Der globale Wettlauf um die letzten fossilen Energiequellen hat längst begonnen. Als eine der noch führenden Industrienationen sind wir in Deutschland in der globalen Pflicht, unseren Teil für die Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung zu leisten. Energieforschung ist der vielleicht wichtigste Beitrag hierzu.
Die Beiträge im vorliegenden Heft stellen einen interessanten Querschnitt durch die aktuelle Forschungslandschaft der niedersächsischen Hochschulen im Energiebereich dar: Sie befassen sich mit Energiesparen, Energieerzeugung, regenerativer Energie, CO2-Reduktion, Antriebsenergie, Ökobilanzen und Energieeffizienz. Insbesondere der Frage, wie man mit Hilfe intelligenter Steuerung den Energieverbrauch verringern kann, wird in mehreren Beiträgen nachgegangen. Die Themenauswahl zeigt, dass die niedersächsischen Hochschulen in puncto Energieforschung den an sie gerichteten Erwartungen und Hoffnungen gerecht werden.

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