Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

4/2011: Stadtplanung und Bauwesen (PDF, 591,83 KB)

Der Konflikt um Stuttgart 21 steht bundesweit als Synonym für eine misslungene Unternehmenskommunikation. Dabei hatte die Deutsche Bahn AG alle Register einer sicheren Planungsstrategie gezogen – und dann ging die Sache gründlich schief. Nach der Energiewende befürchten jetzt viele Firmen und Politiker eine neue Welle des Protests. Der Bau von Infrastrukturen für Energiegewinnung und -transport könnte am Nimby-Syndrom (not in my back yard – nicht vor meiner Tür) scheitern. Wenn es um hochkomplexe Techniken geht, kann eine positive Haltung der Bevölkerung nicht mehr automatisch vorausgesetzt werden. Es geht um das Offenlegen von Risiken und Auswirkungen, zum Beispiel von Technologieprojekten oder großtechnischen Anlagen, es geht um Planungsqualität und die Organisation von Dialogen mit konkreten Angeboten für die Nachbarschaft.
Eine erfolgreiche Planung muss alle Interessen in der Gesellschaft abwägen, die Auswirkungen auf die Umwelt berücksichtigen und mögliche Optionen verständlich erklären. Technische Hilfsmittel werden dazu genutzt, zukünftige Szenarien zu visualisieren und den Planungsprozess zu unterstützen. Für eine neuartige Unternehmenskommunikation stehen unterschiedliche Formate der Bürgerbeteiligung und Konfliktlösung bereit. Diese dienen auch einer nachhaltigen Stadtplanung. Vielfältige Beispiele hierfür finden Sie in den vorliegenden Technologie-Informationen. Voraussetzung für das Gelingen eines Projektes ist allerdings, dass Unternehmen transparent über ihre Projekte informieren und frühzeitig in den Dialog einsteigen. Hierbei sind die niedersächsischen Hochschulen gerne behilflich.

3/2011: Abfallwirtschaft (PDF, 727,91 KB)

Das große Thema der Energiewende stellt neben dem Klima- und Naturschutz vielleicht die größte Herausforderung dar, mit der wir es in Deutschland derzeit zu tun haben. Deutsche Ingenieure und Wissenschaftler haben es in der Hand, den Sektor der nachhaltigen und umweltverträglichen weltweiten Energieversorgung auf Jahrzehnte hinaus zu prägen und zu festigen. Dabei spielt auch die Abfallwirtschaft mit ihren komplexen Facetten eine entscheidende Rolle.
Die Aufgabe der Abfallwirtschaft im Rahmen des Umwelt- und Naturschutzes liegt auf der Hand, doch sie sorgt auch in direktem Schulterschluss mit der Energiewirtschaft für nachhaltige Energieerzeugung, Ressourceneffizienz und Einsparung von Primärenergie. In der vorliegenden Broschüre werden Sie vielfältige Informationen zu nationalen und internationalen Projekten mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten finden. Alle diese Projekte haben trotz ihrer Individualität letztendlich zwei Aspekte gemeinsam: Sie haben ihren Ursprung in Niedersachsen und fokussieren sich auf eine enge Kooperation zwischen der Forschung und der Wirtschaft. Ohne solche Kooperationen ist es unmöglich, nachhaltig umsetzbare und zukunftsweisende Konzepte zu entwickeln und zu etablieren.
Die vorliegenden Technologie-Informationen sollen Ideen und Ansatzpunkte für neue Kooperationen und gemeinsame Inspirationen liefern. Genau das ist es, was wir für die nahe Zukunft brauchen, um die uns erwartenden Herausforderungen meistern zu können.

2/2011: Grüne Mobilität (PDF, 556,61 KB)

Ein neues Modewort ist in aller Munde: Grüne Mobilität. Sie beschreibt das Fortbewegen von Personen und Gütern mit ökologischen und nachhaltigen Transportkonzepten.
Im Zuge der Industrialisierung war die Menschheit erstmals in der Lage, durch den Bau der Eisenbahn ferne Ziele schnell zu erreichen sowie schwere und voluminöse Güter über weite Strecken zu transportieren. Nach dem ersten Weltkrieg begann eine Individualisierung des Verkehrsverhaltens. Mit zunehmendem Straßenverkehr wuchs aber auch die Erkenntnis, dass sowohl der Energiebedarf als auch der Ausstoß von Emissionen und der Flächenverbrauch für Verkehrswege nicht beliebig weiter gesteigert werden können. Bei einem Ölpreis von derzeit mehr als 100 US-$ pro Barrel und den inzwischen als endlich bekannten Rohöl-Ressourcen ist ein Umdenken notwendig.
Es muss geprüft werden, welche Verkehrsmittel auf regenerative Energien umgestellt werden können und ob sich die Mobilität ohne Einbußen des gewohnten Komforts verringern lässt. Grüne Mobilität ist eine weltumfassende Zukunftsaufgabe, die vielfältige Forschung erfordert.
Niedersachsen ist ein Mobilitätsland. Die großen Fahrzeughersteller für Straße und Schiene und die exzellente Ausbildung an den Hochschulen in Niedersachsen sind wichtige Standortfaktoren für die Lösung zukünftiger Transportaufgaben. Eine Vielzahl von nationalen und europäischen Forschungsprojekten unterstreicht die Spitzenstellung Niedersachsens im Bereich Verkehr. Das aktuelle Heft der Technologie-Informationen stellt erfolgreiche Beispiele niedersächsischer Forschungsarbeiten in diesem Bereich vor.

1/2011: Medien der nächsten Generation (PDF, 667,22 KB)

Die Entwicklung der neuen Medien scheint so rasant zu sein wie in kaum einem anderen Technologiefeld. Mehrmals jährlich wird die nächste Revolution angekündigt – SmartPhone war gestern, heute reden wir über Tablet-PCs, und statt Web 2.0 haben wir nun „the cloud“. Was heute aktuell ist, ist schon morgen veraltet. Also alles nur ein Hype, den wir aussitzen können? Ganz sicher nicht!
Zwei Dinge sind von entscheidender Bedeutung: Zum einen ist jedes neue Gerät und jede neue Internetplattform, die binnen kurzer Zeit in die breite öffentliche Wahrnehmung gelangt, das Ergebnis langjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Neue Ideen entstehen nur dort, wo eine solide Basis besteht und wo sich einzelne Bausteine passgenau zusammenfügen. Zum anderen ist nicht die Software- oder Hardwareplattform der eigentliche Markttreiber, sondern die Anwendung. Was keine realen Vorteile für den Anwender bringt, verschwindet wieder in der Bedeutungslosigkeit.
Gerade da liegen die Chancen für Niedersachsen im Bereich neuer Medien: Das Zusammentreffen von exzellenter Grundlagenforschung und gezielter Anwendungsforschung sowie die enge Zusammenarbeit mit der niedersächsischen Wirtschaft schaffen schon heute tragfähige Innovationen.
Die Artikel in den vorliegenden Technologie-Informationen geben einen spannenden Einblick in diese niedersächsischen Forschungsarbeiten. Die nächste Generation der Medien entsteht auch in Niedersachsen!

4/2010: Innovative Lösungen für kreative Unternehmen (PDF, 416,59 KB)

Zum Wirtschaftsfeld Kultur- und Kreativwirtschaft zählt das Bundeswirtschaftsministerium elf Kernbranchen oder Teilmärkte: Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für darstellende Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt sowie Software-/ Games-Industrie. Der wirtschaftlich verbindende Kern dabei ist der sogenannte schöpferische Akt. Das Produktions- und Dienstleistungsspektrum berührt über die elf Teilmärkte hinaus eigentlich jeden Wirtschaftszweig.
Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine wichtige Quelle für Innovationen – in wirtschaftlichen, technischen und sozialen Bereichen. Gerade im Zusammenspiel mit technologischer und wissenschaftlicher Entwicklung gibt sie wertvolle Impulse für neue Technologien und Dienstleistungen. Damit spielt sie eine entscheidende Rolle etwa für den Querschnittsbereich der Gestaltung, für den Ausbau der Informationsgesellschaft oder die Ankurbelung von Investitionen in neue Güter und Produkte.
Neben den spezialisierten Hochschulen für Bildende Künste in Braunschweig und für Musik, Theater und Kommunikation in Hannover leisten auch die anderen Hochschulen in Niedersachsen mit zum Teil großen kreativ ausgerichteten Fachbereichen ihren Beitrag zu diesem Wirtschaftszweig. Einen informativen Ausschnitt aus dem kreativen Angebot der niedersächsischen Hochschulen für mittelständische Unternehmen zeigen die vorliegenden Technologie-Informationen.

Downloads 21 - 25 von 56