Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

1+2/2015: Stadt, Land, Zukunft (PDF, 1,11 MB)

Die Entwicklung von städtischen und ländlichen Regionen, die Zukunft der Mobilität und Energieversorgung bieten besonders viele Ansatzpunkte für Forschungen und Innovationen. Der Wandel ist dabei ein zentraler Aspekt in den Beiträgen dieser Ausgabe.

Bei „Stadt, Land, Zukunft“ ist die Themenvielfalt besonders groß. Auf den Seiten 4 und 5 wagen drei Experten einen Blick in die Zukunft ihrer Fachrichtung. Wie Forschungsergebnisse in die Praxis umgesetzt werden können, schildert die Geschäftsführerin eines Forschungsverbundes auf Seite 6. Ab Seite 7 befassen sich die Beiträge mit dem Leben und Arbeiten in der Stadt und auf dem Land sowie mit der Entwicklung dieser Räume. Welche neuen Konzepte im Bereich Mobilität entwickelt werden, lesen Sie ab Seite 18. Genauso drängend ist die Frage der künftigen Energieversorgung, womit wir uns ab Seite 22 befassen. Aus den vielfaltigen Forschungsprojekten, die hier vorgestellt werden, erwachsen zum Teil konkrete Technologien, Methoden oder Leitfäden für die Anwender. In manchen Projekten werden wertvolle Erkenntnisse in gesellschaftlichen Fragen gewonnen, die beim Lösen von Problemen hilfreich sind. Weitere Beispiele zeigen, wie erfolgreich Kommunen und Unternehmen mit niedersächsischen Forschern zusammenarbeiten.

3+4/2014: Die digitale Gesellschaft (PDF, 1,81 MB)

Die digitale Gesellschaft wird nicht nur durch technologische Entwicklungen gekennzeichnet. Digitale Medien beeinflussen unsere Art zu arbeiten, unser Freizeitverhalten, die Kommunikation zwischen Freunden und in der Familie. Internet und Web stellen eine Fülle von Informationen bereit und sind unentbehrlich geworden, neues Wissen zu gewinnen und zu verbreiten. Um die Bandbreite dieser vielfältigen Aspekte widerzuspiegeln, finden Sie in den vorliegenden Technologie-Informationen nicht nur Technologie-Angebote aus den niedersächsischen Hochschulen, wie es in den früheren Ausgaben überwiegend der Fall war. Wir möchten Ihnen auch die praktische Anwendung der Entwicklungen zeigen, thematische Hintergründe und spannende Forschungsprojekte beleuchten sowie Personen vorstellen, die hinter den Angeboten und Serviceleistungen stehen.
So erörtern zwei Experten vom Forschungszentrum L3S im Interview viele Aspekte der digitalen Gesellschaft und nehmen Bezug auf zahlreiche Beiträge im Magazin (Seite 4). Zwei Existenzgründer schildern, wie sie ihre Geschäftsideen zum Erfolg führen wollen (Seiten 9 und 11). Die fühlende Maschine demonstriert, wie aufwändig winzige Details erforscht werden, um dem großen Ziel einen Schritt näher zu kommen (Seite 14). Forscher beschäftigen sich auch mit der Sprache im digitalen Zeitalter – mit der Kommunikation von Behörden, von Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen (Seiten 20 bis 22). Oder lesen Sie, wie sich das Publizieren in der Wissenschaft ändert (Seite 18). Es gibt aber auch weiterhin wie gewohnt technologische Entwicklungen, die wir kurz und übersichtlich darstellen.

2/2014: Materialien und Werkstoffe (PDF, 1,01 MB)

Innovationen, Fortschritt, Ressourceneffizienz – betrachtet man die Produktkreationen und -entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte, dann sind die Anforderungen an Bauteile und Komponenten immer vielschichtiger geworden – bei gleichzeitig deutlich höheren spezifischen Belastungen. Diese erheblich gestiegenen Anforderungen an die Bauteileigenschaften sind eng verbunden mit der Materialentwicklung. Hierbei lautet die Schlüsselfrage, wie die Leistungspotenziale vorhandener Werkstoffe optimiert beziehungsweise neue Werkstoffe oder Werkstoffkombinationen hergestellt werden können. Durch neuartige und verbesserte Werkstoffe und Materialien können leistungsfähigere Produkte für technische Anwendungen, beispielsweise in den Bereichen Mobilität, Energie oder Medizin, geschaffen werden.
In all diesen Anwendungsbereichen ist Niedersachsens Wirtschaft gut aufgestellt – sei es in der Stahlerzeugung und -verarbeitung, im Automobil- oder Schienenfahrzeugsegment, in der regenerativen Energieerzeugung wie auch in weiteren Industriesparten.
Die vorliegenden „Technologie-Informationen“ zeigen einen interessanten Querschnitt der aktuellen Werkstoffforschung in Niedersachsen auf. Neben anwendungsorientierten Ergebnissen der materialwissenschaftlichen Grundlagenforschung werden neuartige Verfahren der Prozess- und Fertigungstechnik vorgestellt. Das hier präsentierte Materialspektrum umfasst die gesamte Palette wichtiger Konstruktionswerkstoffe wie zum Beispiel Kunststoffe und Faserverbundwerkstoffe, Metalle, Keramiken und Baustoffe. Die niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten bereits in vielen Projekten mit der Wirtschaft Hand in Hand und setzen gemeinsam Forschungsergebnisse in innovative Produkte um.

1/2014: 3D-Technologien (PDF, 993,86 KB)

Die aktuelle Ausgabe der Technologie-Informationen gibt einen Einblick in vielfältige Aufgaben und Anwendungsgebiete von 3D-Technologien. Zahlreiche Aktivitäten an niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen belegen, dass die Erfassung, Darstellung und Nutzung dreidimensionaler Daten in vielen Anwendungsgebieten von hohem Interesse ist. Daraus sind für die Zukunft noch weitere interessante Entwicklungen, Produkte und Dienstleistungen zu erwarten. Dabei ist die 3D-Technik nicht neu, sondern wird schon seit mehreren Jahrzehnten intensiv betrieben. Neue Sensoren und bessere Rechentechnik erlauben es aber nunmehr, auch Lösungen im Low-Cost-Bereich oder in Massenprodukten anzubieten, die vor einigen Jahren kaum vorstellbar waren.
Das hier präsentierte Heft zeigt ausgewählte Projekte und Entwicklungen aus dem Bereich der Datenerfassung, für die verschiedenste Techniken eingesetzt werden: Kameras, Photogrammetrie, Streifenlichtsensoren, Time-of-Flight-Kameras, Thermografie-Kameras oder Rasterkraftmikroskope, um nur einige zu nennen. Mit gemessenen, konstruierten oder simulierten 3D-Daten lassen sich heute auf einfache Weise reale Objekte durch 3D-Drucktechniken herstellen – und das für so unterschiedliche Bereiche wie Architektur, Produktionstechnik oder Medizintechnik.
Das Feld der 3D-Technologien ist beinahe unbegrenzt. Die hier dargestellten Lösungen zeigen Anwendungen in der Medizin, in der Produktion, in der Architektur, für autonome Fahrzeuge oder bei der Errichtung von Windparks. Darüber hinaus lassen sich jedoch noch beliebige andere Einsatzgebiete vorstellen, ob dies in der Landwirtschaft, in der häuslichen Betreuung von Menschen oder in einem ganz anderen Thema sei.

3+4/2013: Medizin und Gesundheit (PDF, 874,96 KB)

Im Bereich der Gesundheitsforschung in Niedersachsen reicht die Bandbreite von Technologien, die die häusliche Pflege erleichtern, bis hin zu neuartigen Implantaten. Doch die entstehenden Innovationen im Gesundheitsbereich berühren meist auch sensible gesellschaftliche Fragestellungen. Die Diskussion um die Organspende verdeutlicht es: Was in Laboren und Kliniken geschieht, hat wesentlichen Einfluss auf die Wahrnehmung in der Gesellschaft – von der Idee bis zur Anwendung. Revolutionäre Ideen im Gesundheitsbereich bringen stets auch eine große Verantwortung mit sich.
So ist es besonders erfreulich, dass in Niedersachsen schon seit längerem ein Bewusstsein für die Notwendigkeit besteht, ethische und juristische Fragestellungen frühzeitig einzubinden. Große Forschungsinitiativen wie der Exzellenzcluster „REBIRTH“ oder die Erprobungsstudie für dezellularisierte Herzklappen „ESPOIR“ haben entsprechende Kompetenzen tief in die Projektstruktur eingebettet. Die enge Zusammenarbeit zwischen Ethikern, Juristen und Naturwissenschaftlern wird tagtäglich gelebt und ist von einer großen Offenheit und Konstruktivität geprägt.
Einrichtungen und Initiativen wie zum Beispiel das Centre for Ethics and Law in the Life Sciences der Leibniz Universität und der Medizinischen Hochschule in Hannover bieten Hilfestellungen und initiieren die inhaltliche Auseinandersetzung mit der aktuellen Forschung. Das führt dazu, dass die Gesundheitsforschung in Niedersachsen nicht losgelöst von gesellschaftlichen Interessen und Befindlichkeiten erfolgt, sondern diese von Anfang an eine Rolle spielen. Nicht nur die Forschung in Niedersachsen ist also innovativ, sondern auch das Zusammenspiel bei naturwissenschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Fragestellungen.

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