Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

4/2015: Was uns bewegt (PDF, 2,45 MB)

Was bewegt uns? Wie gelangen wir von einem Ort zum anderen? Womit transportieren wir unsere Güter? Eine intakte Infrastruktur ist die Basis einer Gesellschaft und für deren Bestehen unerlässlich. Das war schon den alten Römern bewusst: Sie bauten Handelswege aus, denen noch heute viele Straßenführungen folgen. Auch in Zukunft benötigen wir eine stabile Infrastruktur. Insofern bewegt uns das Thema Mobilität im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
Die Anforderungen an unsere Infrastruktur werden komplexer: Ballungsraume expandieren, Landstriche veröden, der See- und Luftverkehr nimmt stetig zu. Das Bewusstsein für den Schutz unserer Ressourcen und Umwelt wächst. So steigt der Druck auf den zur Verfügung stehenden Verkehrsraum durch unterschiedliche gesellschaftliche Interessen. Eine weitere Herausforderung bedeutet die zunehmende Digitalisierung aller Bereiche unseres Lebens, also auch unserer Mobilität. Es gilt, globale Daten- und Verkehrsstrome zu leiten sowie Verkehrswege zu sichern.
Wir benötigen neue Konzepte für überkommene Mobilitätsstrategien. Mancherorts stehen wir an einem Wendepunkt, an anderen Stellen müssen bestehende Systeme verfeinert und ausgebaut werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Niedersachsen forschen und entwickeln Grundlagen, Konzepte und Technologien, um den zukünftigen Herausforderungen unserer Gesellschaft gerecht zu werden. Die aktuelle Ausgabe der Technologie-Informationen gibt einen Ausblick auf neue Ansätze.

3/2015: Klimawandel - Folgen und Maßnahmen (PDF, 1,4 MB)

Das Klima wandelt sich – das steht außer Frage. Doch wie können wir uns an die sich ändernden Umweltbedingungen anpassen? Welche Maßnahmen können wir ergreifen, um die Folgen des Klimawandels genauer vorherzusagen, im besten Fall sogar zu mindern? Zahlreiche niedersächsische Forschungseinrichtungen suchen nach Antworten und Lösungen – einige davon werden in diesem Magazin vorgestellt.
Um Ursachen und Wirkungen besser zu verstehen, werden die Veränderungen im Klima und in den unterschiedlichen Lebensräumen gemessen und dokumentiert. Neben dem klassischen Monitoring von Tieren und Pflanzen sowie ihrer Ökosysteme werden Satellitendaten aus dem All ausgewertet und neue Messtechnologien entwickelt (ab Seite 6).
Was blüht den Kulturlandschaften in der Lüneburger Heide im Klimawandel? Wie reagiert eine Wüstenmetropole auf die Herausforderungen? Wie lassen sich Sturmfluten besser vorhersagen? Im Heft werden Maßnahmen dargestellt, die die Wasserversorgung und den Küstenschutz verbessern (ab Seite 12).
Auch für Unternehmen wird der Umweltschutz immer wichtiger. Wir stellen Ihnen grüne Geschäftsmodelle, neue Online-Werkzeuge und zwei Existenzgründer- Teams vor. Anhand erfolgreicher Praxisbeispiele erfahren Sie, wie Sie die eigene Klimabilanz verbessern können und wie sich Kohlendioxid- Emissionen reduzieren lassen (ab Seite 18).
Gerne unterstützen die wissenschaftlichen Einrichtungen in Niedersachsen sowie die Technologietransferstellen der Hochschulen Sie dabei, eigene Strategien zu entwickeln und umzusetzen.

1+2/2015: Stadt, Land, Zukunft (PDF, 1,11 MB)

Die Entwicklung von städtischen und ländlichen Regionen, die Zukunft der Mobilität und Energieversorgung bieten besonders viele Ansatzpunkte für Forschungen und Innovationen. Der Wandel ist dabei ein zentraler Aspekt in den Beiträgen dieser Ausgabe.

Bei „Stadt, Land, Zukunft“ ist die Themenvielfalt besonders groß. Auf den Seiten 4 und 5 wagen drei Experten einen Blick in die Zukunft ihrer Fachrichtung. Wie Forschungsergebnisse in die Praxis umgesetzt werden können, schildert die Geschäftsführerin eines Forschungsverbundes auf Seite 6. Ab Seite 7 befassen sich die Beiträge mit dem Leben und Arbeiten in der Stadt und auf dem Land sowie mit der Entwicklung dieser Räume. Welche neuen Konzepte im Bereich Mobilität entwickelt werden, lesen Sie ab Seite 18. Genauso drängend ist die Frage der künftigen Energieversorgung, womit wir uns ab Seite 22 befassen. Aus den vielfaltigen Forschungsprojekten, die hier vorgestellt werden, erwachsen zum Teil konkrete Technologien, Methoden oder Leitfäden für die Anwender. In manchen Projekten werden wertvolle Erkenntnisse in gesellschaftlichen Fragen gewonnen, die beim Lösen von Problemen hilfreich sind. Weitere Beispiele zeigen, wie erfolgreich Kommunen und Unternehmen mit niedersächsischen Forschern zusammenarbeiten.

3+4/2014: Die digitale Gesellschaft (PDF, 1,81 MB)

Die digitale Gesellschaft wird nicht nur durch technologische Entwicklungen gekennzeichnet. Digitale Medien beeinflussen unsere Art zu arbeiten, unser Freizeitverhalten, die Kommunikation zwischen Freunden und in der Familie. Internet und Web stellen eine Fülle von Informationen bereit und sind unentbehrlich geworden, neues Wissen zu gewinnen und zu verbreiten. Um die Bandbreite dieser vielfältigen Aspekte widerzuspiegeln, finden Sie in den vorliegenden Technologie-Informationen nicht nur Technologie-Angebote aus den niedersächsischen Hochschulen, wie es in den früheren Ausgaben überwiegend der Fall war. Wir möchten Ihnen auch die praktische Anwendung der Entwicklungen zeigen, thematische Hintergründe und spannende Forschungsprojekte beleuchten sowie Personen vorstellen, die hinter den Angeboten und Serviceleistungen stehen.
So erörtern zwei Experten vom Forschungszentrum L3S im Interview viele Aspekte der digitalen Gesellschaft und nehmen Bezug auf zahlreiche Beiträge im Magazin (Seite 4). Zwei Existenzgründer schildern, wie sie ihre Geschäftsideen zum Erfolg führen wollen (Seiten 9 und 11). Die fühlende Maschine demonstriert, wie aufwändig winzige Details erforscht werden, um dem großen Ziel einen Schritt näher zu kommen (Seite 14). Forscher beschäftigen sich auch mit der Sprache im digitalen Zeitalter – mit der Kommunikation von Behörden, von Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen (Seiten 20 bis 22). Oder lesen Sie, wie sich das Publizieren in der Wissenschaft ändert (Seite 18). Es gibt aber auch weiterhin wie gewohnt technologische Entwicklungen, die wir kurz und übersichtlich darstellen.

2/2014: Materialien und Werkstoffe (PDF, 1,01 MB)

Innovationen, Fortschritt, Ressourceneffizienz – betrachtet man die Produktkreationen und -entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte, dann sind die Anforderungen an Bauteile und Komponenten immer vielschichtiger geworden – bei gleichzeitig deutlich höheren spezifischen Belastungen. Diese erheblich gestiegenen Anforderungen an die Bauteileigenschaften sind eng verbunden mit der Materialentwicklung. Hierbei lautet die Schlüsselfrage, wie die Leistungspotenziale vorhandener Werkstoffe optimiert beziehungsweise neue Werkstoffe oder Werkstoffkombinationen hergestellt werden können. Durch neuartige und verbesserte Werkstoffe und Materialien können leistungsfähigere Produkte für technische Anwendungen, beispielsweise in den Bereichen Mobilität, Energie oder Medizin, geschaffen werden.
In all diesen Anwendungsbereichen ist Niedersachsens Wirtschaft gut aufgestellt – sei es in der Stahlerzeugung und -verarbeitung, im Automobil- oder Schienenfahrzeugsegment, in der regenerativen Energieerzeugung wie auch in weiteren Industriesparten.
Die vorliegenden „Technologie-Informationen“ zeigen einen interessanten Querschnitt der aktuellen Werkstoffforschung in Niedersachsen auf. Neben anwendungsorientierten Ergebnissen der materialwissenschaftlichen Grundlagenforschung werden neuartige Verfahren der Prozess- und Fertigungstechnik vorgestellt. Das hier präsentierte Materialspektrum umfasst die gesamte Palette wichtiger Konstruktionswerkstoffe wie zum Beispiel Kunststoffe und Faserverbundwerkstoffe, Metalle, Keramiken und Baustoffe. Die niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten bereits in vielen Projekten mit der Wirtschaft Hand in Hand und setzen gemeinsam Forschungsergebnisse in innovative Produkte um.

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