Technologie-Informationen

Die Hochschulen als Partner der Wirtschaft: Die Technologie-Informationen bieten einen Überblick über Technologieangebote und Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Neueste Entwicklungen, praxisrelevante Verfahren und Produkte, Beratungsleistungen und Gutachten – Unternehmen finden an den Hochschulen anwendungsorientierte Ideen und Lösungen.

3/2016: Unter Strom (PDF, 3,68 MB)

Wie wird der steigende Energiebedarf unserer Gesellschaft in Zukunft gedeckt? Welche Energieträger werden Wärme und Strom liefern können - zuverlässig, preiswert und sicher? Seit der Nutzung des Feuers durch den Menschen und des gemeinschaftlichen Sammelns von Holz spielt die Versorgung mit Energie eine zentrale Rolle in jeder Gesellschaft. Deren Verfügbarkeit ist Voraussetzung für Wohlstand, Sicherheit und Wachstum.
Für die zukünftige Energieversorgung, derzeit weltweit zu 85 Prozent aus fossilen Ressourcen, wird es jnicht die eine allgemeingültige Lösung geben. Dafür sind die technischen Möglichkeiten sowie die politischen und ökologischen Einschätzungen zu divers, zu viele Lösungsansätze denkbar. Nur die kontinuierliche Forschung und Entwicklung auf allen Gebieten der Energie ermöglicht die stetige Anpassung der Energiewirtschaft an unterschiedliche Bedingungen.
Diesen Herausforderungen stellen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Niedersachsen und forschen zum Thema Energie in Instituten, Verbünden und Zentren. Sie entwickeln Konzepte und Technologien für eine nachhaltige Energieversorgung kommender Generationen. Für die Diskussion zu Themen wie Windstrom, Solarenergie, Biogas und Energiespeicherung oder zur Akzeptanz anderer Energieformen haben wir Beiträge gesammelt und stellen diese im vorliegenden Heft vor.

1+2/2016: Mensch und Technik (PDF, 4,55 MB)

Wie kann der digitale Wandel unserer Arbeitswelt gelingen, ohne die Menschen dabei aus den Augen zu verlieren? In den stetig wachsenden Datenströmen und komplexer werdenden Aufgaben fällt es zunehmend schwer, sich zu orientieren. Es fehlen gemeinsame gesellschaftliche Wertvorstellungen und Spielregeln sowie rechtliche Grundlagen. Auf der einen Seite wächst der Grad der Automatisierung und Digitalisierung, die Produktion wird nach Effizienz und Wertschöpfung beurteilt. Auf der anderen Seite warnen Wissenschaftler davor, dass die Technik zu sehr unser Zusammenleben bestimmt.
Viele niedersächsische Forscher stellen sich diesen Herausforderungen. Sie sehen einen großen Bedarf für eine Netzwerkkultur, in der Innovationen durch die kooperative Zusammenarbeit vieler spezialisierter Fachleute entstehen.
In den vorliegenden Technologie-Informationen stellen wir zahlreiche Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen, Unternehmen und Schulen vor. Die Wissenschaftler erarbeiten Konzepte für die Förderung technischer Fähigkeiten in Schulen und die praxisnahe Qualifizierung von Mitarbeitern. Sie entwickeln Roboter, die mit Menschen zusammenarbeiten, diese unterstützen, aber nicht ersetzen. Rechtswissenschaftler erarbeiten juristische Grundlagen für die Kollaboration von Mensch und Maschine. Auch die Bereiche Medizin und Pflege profitieren von technischen Innovationen und digitalen Hilfsmitteln.
Softwareentwickler sehen zunehmend den Anwender im Mittelpunkt. Schließlich stellen Informatiker den Betrieben Werkzeuge zur Verfügung, die die Datenfluten bändigen, die Sicherheit von Netzwerken erhöhen und den Controllern die Übersicht erleichtern.

4/2015: Was uns bewegt (PDF, 2,45 MB)

Was bewegt uns? Wie gelangen wir von einem Ort zum anderen? Womit transportieren wir unsere Güter? Eine intakte Infrastruktur ist die Basis einer Gesellschaft und für deren Bestehen unerlässlich. Das war schon den alten Römern bewusst: Sie bauten Handelswege aus, denen noch heute viele Straßenführungen folgen. Auch in Zukunft benötigen wir eine stabile Infrastruktur. Insofern bewegt uns das Thema Mobilität im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.
Die Anforderungen an unsere Infrastruktur werden komplexer: Ballungsraume expandieren, Landstriche veröden, der See- und Luftverkehr nimmt stetig zu. Das Bewusstsein für den Schutz unserer Ressourcen und Umwelt wächst. So steigt der Druck auf den zur Verfügung stehenden Verkehrsraum durch unterschiedliche gesellschaftliche Interessen. Eine weitere Herausforderung bedeutet die zunehmende Digitalisierung aller Bereiche unseres Lebens, also auch unserer Mobilität. Es gilt, globale Daten- und Verkehrsstrome zu leiten sowie Verkehrswege zu sichern.
Wir benötigen neue Konzepte für überkommene Mobilitätsstrategien. Mancherorts stehen wir an einem Wendepunkt, an anderen Stellen müssen bestehende Systeme verfeinert und ausgebaut werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Niedersachsen forschen und entwickeln Grundlagen, Konzepte und Technologien, um den zukünftigen Herausforderungen unserer Gesellschaft gerecht zu werden. Die aktuelle Ausgabe der Technologie-Informationen gibt einen Ausblick auf neue Ansätze.

3/2015: Klimawandel - Folgen und Maßnahmen (PDF, 1,4 MB)

Das Klima wandelt sich – das steht außer Frage. Doch wie können wir uns an die sich ändernden Umweltbedingungen anpassen? Welche Maßnahmen können wir ergreifen, um die Folgen des Klimawandels genauer vorherzusagen, im besten Fall sogar zu mindern? Zahlreiche niedersächsische Forschungseinrichtungen suchen nach Antworten und Lösungen – einige davon werden in diesem Magazin vorgestellt.
Um Ursachen und Wirkungen besser zu verstehen, werden die Veränderungen im Klima und in den unterschiedlichen Lebensräumen gemessen und dokumentiert. Neben dem klassischen Monitoring von Tieren und Pflanzen sowie ihrer Ökosysteme werden Satellitendaten aus dem All ausgewertet und neue Messtechnologien entwickelt (ab Seite 6).
Was blüht den Kulturlandschaften in der Lüneburger Heide im Klimawandel? Wie reagiert eine Wüstenmetropole auf die Herausforderungen? Wie lassen sich Sturmfluten besser vorhersagen? Im Heft werden Maßnahmen dargestellt, die die Wasserversorgung und den Küstenschutz verbessern (ab Seite 12).
Auch für Unternehmen wird der Umweltschutz immer wichtiger. Wir stellen Ihnen grüne Geschäftsmodelle, neue Online-Werkzeuge und zwei Existenzgründer- Teams vor. Anhand erfolgreicher Praxisbeispiele erfahren Sie, wie Sie die eigene Klimabilanz verbessern können und wie sich Kohlendioxid- Emissionen reduzieren lassen (ab Seite 18).
Gerne unterstützen die wissenschaftlichen Einrichtungen in Niedersachsen sowie die Technologietransferstellen der Hochschulen Sie dabei, eigene Strategien zu entwickeln und umzusetzen.

1+2/2015: Stadt, Land, Zukunft (PDF, 1,11 MB)

Die Entwicklung von städtischen und ländlichen Regionen, die Zukunft der Mobilität und Energieversorgung bieten besonders viele Ansatzpunkte für Forschungen und Innovationen. Der Wandel ist dabei ein zentraler Aspekt in den Beiträgen dieser Ausgabe.

Bei „Stadt, Land, Zukunft“ ist die Themenvielfalt besonders groß. Auf den Seiten 4 und 5 wagen drei Experten einen Blick in die Zukunft ihrer Fachrichtung. Wie Forschungsergebnisse in die Praxis umgesetzt werden können, schildert die Geschäftsführerin eines Forschungsverbundes auf Seite 6. Ab Seite 7 befassen sich die Beiträge mit dem Leben und Arbeiten in der Stadt und auf dem Land sowie mit der Entwicklung dieser Räume. Welche neuen Konzepte im Bereich Mobilität entwickelt werden, lesen Sie ab Seite 18. Genauso drängend ist die Frage der künftigen Energieversorgung, womit wir uns ab Seite 22 befassen. Aus den vielfaltigen Forschungsprojekten, die hier vorgestellt werden, erwachsen zum Teil konkrete Technologien, Methoden oder Leitfäden für die Anwender. In manchen Projekten werden wertvolle Erkenntnisse in gesellschaftlichen Fragen gewonnen, die beim Lösen von Problemen hilfreich sind. Weitere Beispiele zeigen, wie erfolgreich Kommunen und Unternehmen mit niedersächsischen Forschern zusammenarbeiten.

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