Institut für Tierernährung

Forschungsgebiete

Die Forschungsaktivitäten beziehen sich in stärkerem Maße auf die Nutztiere (ca. 75%), aber eben auch auf die Heimtiere (ca. 25%). Dabei sind - wie auch anhand aktueller Dissertationen, Publikationen und Präsentationen auf nationalen und internationalen Kongressen zu erkennen ist - vier sehr unterschiedliche Ausrichtungen zu differenzieren, wie die exemplarisch aufgeführten Projekte verdeutlichen sollen:

Lebensmittelqualität/-sicherheit in Abhängigkeit von Futter und Fütterung
- Einfluss der Mischfutter-Struktur auf Vorkommen und Ausbreitung von Zoonose-Erregern im Schweine- und Geflügelbestand
- Minimierung von Risiken für einen Transfer von Antibiotika-Resistenzen beim Mastgeflügel durch spezifische Haltungs- und Fütterungsmaßnahmen
- Mischfutterkonzepte zur Vermeidung sensorischer Mängel (Geruchsabweichungen in Form des Ebergeruchs) am Schlachtkörper bei einer Mast nicht kastrierter männlicher Schweine

Einfluss von Futtermitteln/Fütterung auf Gesundheit und Leistung landwirtschaftlicher Nutztiere
- Einflüsse der Futterzusammensetzung sowie der Einstreuqualität auf die Fußballengesundheit in der Geflügelmast
- Bedeutung der Mischfutterstruktur (bestimmt durch Vermahlung und Kompaktierung) für die Gesundheit der Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes sowie die Magen-Darm-Flora bei Schwein und Geflügel
- Fütterungskonzepte zur Minimierung von Risiken für die Entwicklung von Verhaltensstörungen und Kannibalismus bei Schweinen und Geflügel

Art- und bedarfsgerechte Ernährung sowie Prophylaxe ernährungsbedingter Probleme bei Liebhabertieren (Pferde, Heimtiere)
- Vergleichende Untersuchungen zur Disposition "kleiner Nager" (Kaninchen, Chinchilla, Degu, Meerschweinchen) für eine Urolithiasis (infolge calciumreicher Konkremente)
- Klinische Störungen bei Pferden durch Pflanzen bzw. -teile mit nachteiligen giftigen Inhaltsstoffen
- Energie- und Nährstoffbedarf von Ziervögeln in besonderen Lebensphasen (Legephase, Wachstum)

Einsatz von pankreasgangligierten Schweinen (juvenil/adult) als Modell für die exokrine Pankreasinsuffizienz (EPI) von Mensch und Tier
- Optimierung der Enzymsubstitution bei fehlender exokriner Pankreasfunktion
- Aufdeckung sekundärer Nährstoffmängel (Fette, Aminosäuren, Vitamine, Mengen- und Spurenelemente) im Falle einer exokrinen Pankreasinsuffizienz
- Entwicklung diätetischer Empfehlungen für Mucoviscidose-Kinder am Modell der juvenilen pankreasgangligierten Schweine (bezieht sich u.a. auf die Zu- und Aufbereitung von Lebensmitteln, Stärketrägern)

Ausstattung

Zentrales Institut
- Labor (inkl. Mykotoxinlabor)
- Seminarraum/Institutsbibliothek

Zentrales Tierhaus
- Stallungen für landwirtschaftliche Nutztiere sowie Heimtiere
- Bilanzstallungen/-käfige für Groß- und Kleintiere
- Misch- und Pelletieranlage
- in vitro-Labor (Fermentationsstudien)

Leistungsangebot

- botanische Untersuchung von Aufwuchs- und Heuproben
- klassische Futtermittelanalytik (Futterwert/unerwünschte Stoffe)
- Futterwertprüfungen/Verdaulichkeitsstudien
- Akzeptanz-/Verträglichkeitsstudien
- Wirksamkeitsnachweise für Futteradditive
- Entwicklung und Prüfung diätetischer Maßnahmen
- kontrollierte Feldstudien

Weiterbildungsangebot

Ausbildung
- Biologielaboranten
- Tierpfleger (Klinik und Forschung)

Tierernährung für Tierärzte - Fortbildungsveranstaltungen
- Schweine
- Rinder
- Geflügel
- Pferde
- Kleine Heimtiere

Schlagworte

Vermahlungsgrad, Futterstruktur, Salmonellen, Futteradditive, Enzyme, Schlachtnebenprodukte, Pankreasinsuffizienz, Mucoviscidose, Fußballengesundheit, Einstreuqualität, Giftpflanzen, Urolithiasis, Energiebedarf, Nährstoffbedarf, Heimtiere, Diätetik

Übersetzung nicht verfügbar

Forschungsprojekte

Projektliste der Forschungseinrichtung
http://www.tiho-hannover.de/index.php?id=425&auto=24

Kontakt

Ansprechpartner/-in

Forschungseinrichtung

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Institut für Tierernährung
Hausanschrift:
Bischofsholer Damm 15
30173 Hannover
Telefon:
0511/856-7508
Telefax:
0511/856-7698
Stand: 29.01.2016
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