Aktuelles

21. Januar 2011

Technologie-Informationen zum Thema "Innovative Lösungen für kreative Unternehmen" erschienen

Im neuen und frsichen Design ist das Heft 4/2010 der "Technologie-Informationen" erschienen. Darin werden neue Entwicklungen und Projekte an den niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus dem Themenbereich Kreativwirtschaft vorgestellt.

Zum Wirtschaftsfeld Kultur- und Kreativwirtschaft zählt das Bundeswirtschaftsministerium elf Kernbranchen oder Teilmärkte: Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für darstellende Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt sowie Software-/ Games-Industrie. Der wirtschaftlich verbindende Kern dabei ist der sogenannte schöpferische Akt. Damit sind alle künstlerischen, literarischen, kulturellen, musischen, architektonischen oder kreativen Inhalte, Werke, Produkte, Produktionen oder Dienstleistungen gemeint, mit denen sich Unternehmen, Institutionen und Freiberufler erwerbswirtschaftlich befassen. Dieses Produktions- und Dienstleistungsspektrum berührt über die elf Teilmärkte hinaus eigentlich jeden Wirtschaftszweig.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine wichtige Quelle für Innovationen – in wirtschaftlichen, technischen und sozialen Bereichen. Gerade im Zusammenspiel mit technologischer und wissenschaftlicher Entwicklung gibt sie wertvolle Impulse für neue Technologien und Dienstleistungen. Damit spielt sie eine entscheidende Rolle etwa für den Querschnittsbereich der Gestaltung, für den Ausbau der Informationsgesellschaft oder die Ankurbelung von Investitionen in neue Güter und Produkte.

Neben den spezialisierten Hochschulen für Bildende Künste in Braunschweig und für Musik, Theater und Kommunikation in Hannover leisten auch die anderen Hochschulen in Niedersachsen mit zum Teil großen kreativ ausgerichteten Fachbereichen ihren Beitrag zu diesem Wirtschaftszweig. So hat zum Beispiel an der Hochschule Osnabrück die Kultur- und Kreativwirtschaft mit berufsmusikalischer Ausbildung, Musikpädagogik, Theaterpädagogik, Kommunikationsmanagement und Landschaftsarchitektur ihren festen Platz in Forschung und Lehre. Zudem ist die Hochschule Osnabrück Gründungsmitglied der Sektorgruppe "Creative Industries" im Enterprise Europe Network, dem Netzwerk der Europäischen Union zur Unterstützung der kleinen und mittleren Unternehmen.Einen informativen Ausschnitt aus dem kreativen Angebot der niedersächsischen Hochschulen für mittelständische Unternehmen zeigen die  Technologie-Informationen "Innovative Lösungen für kreative Unternehmen".

Das aktuelle Heft sowie frühere Ausgaben der "Technologie-Informationen" finden Sie hier:
Technologie-Informationen