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23. Oktober 2006

TU Clausthal gehört zu Deutschlands zehn aktivsten Wirtschaftspartnern

Die Technische Universität (TU) Clausthal hat im neuen Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft vom 4. Oktober Platz Neun im Förderbereich „Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)“ der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) erreicht. Dank der Forschungsmittel, die zusammen mit Partnern aus kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie der Industrie in den Jahren 2002 bis 2004 eingeworben wurden, gehört die TU zu Deutschlands zehn aktivsten Hochschulen im Wissens- und Technologietransfer.

Das Förderprogramm IGF der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen hat zum Ziel, durch gemeinschaftliche Forschung von Wirtschaft und Hochschulen neue Technologien zu erschließen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sollen davon profitieren. Laut DFG ist die Beteiligung am IGF-Programm ein wichtiger Indikator für das Engagement einer Hochschule im Wissens- und Technologietransfer. 

„Das Profil der TU Clausthal, mit klaren Kompetenzen in der anwendungsorientierten Grundlagenforschung, macht die Universität zu einem idealen Forschungs- und Entwicklungspartner für die Privatwirtschaft“, erläutert Professor Dr. Hans-Peter Beck, TU-Vizepräsident für Forschung und Hochschulentwicklung. Das gute Abschneiden der TU beim DFG-Ranking sei zurückzuführen auf die intensive Zusammenarbeit mit KMU und der Industrie und „auf die große Erfahrung mit der Privatwirtschaft, gerade auch der neu an die TU berufenen Kollegen.“

Beteiligung am IFG-Programm erstmals im Ranking

Das Förderranking der DFG erscheint seit 1997 im Abstand von drei Jahren. Diesem vierten Ranking liegen Informationen von 84 Hochschulen zugrunde aus den Jahren 2002 bis 2004. Verglichen wurden Daten zu verschiedenen Bereichen wissenschaftlicher Aktivität, so genannten Indikatoren. Die Beteiligung von Hochschulen am IGF-Programm der AiF findet hierbei zum ersten Mal Verwendung. 

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. fördert Forschung und Entwicklung zu Gunsten kleiner und mittlerer Unternehmen. Sie vernetzt Wirtschaft, Wissenschaft und Staat und fungiert als Träger verschiedener Bundes- und Landesprogramme zur Wirtschaftsförderung, so auch des Programms „Industrielle Gemeinschaftsforschung“.

Eine Übersicht mit allen Ergebnissen, den Indikatoren und der Methode des Rankings finden Sie im Internet unter:

www.dfg.de/ranking

Ansprechpartner

Andreas Moseke, Technische Universität Clausthal, Pressestelle
Telefon: 05323 / 72-3904
Daniel Bovelet, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Förder-Ranking
Telefon: 0228 / 885-2589