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14. Februar 2008

PRO INNO II: Richtlinienänderungen bieten weitere Fördermöglichkeiten und bessere Konditionen für KMU

Im PROgramm "Förderung der Erhöhung der INNOvationskompetenz mittelständischer Unternehmen" PRO INNO II des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie BMWi gibt es zwei Änderungen in den Förderrichtlinien: Zum Einen können für FuE-Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen zusätzlich innovationsunterstützende Dienstleistungen und Innovationsberatungsdienste gefördert werden. Zum Anderen bietet eine Neustrukturierung der Fördersätze nun durch eine Differenzierung auch nach der Betriebsgröße - es wird zwischen kleinen und mittleren Unternehmen unterschieden - verbesserte Konditionen für kleine Unternehmen.

Ab sofort wird es erstmalig möglich sein, "Beihilfen für Innovationsberatungsdienste und innovationsunterstützende Dienstleistungen" an kleine und mittlere Unternehmen zu gewähren. Damit nutzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die verbesserten Fördermöglichkeiten des neuen Gemeinschaftsrahmens der EU für Forschung, Entwicklung und Innovation. So kann dem Problem, dass jeder wirtschaftliche Innovationsprozess zwar mit Forschung und Entwicklung beginnt, aber über den Erfolg die Platzierung der neuen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen am Markt entscheidet, wirksam begegnet werden. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos begrüßt ausdrücklich die veränderte Position der EU-Kommission in dieser Frage, denn sie entspricht den Forderungen aus der Praxis. Viele kleine und mittlere Unternehmen klagen seit Jahren über eine fehlende Unterstützung in dieser aufwendigen Vermarktungsphase, zumal bei der Finanzierung der Marktvorbereitung häufig auch der Kreditweg für sie ausscheidet. Mehrere Evaluationen der Technologieförderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums haben dieses Defizit seit längerem herausgestellt und die bisher restriktive Haltung der EU-Kommission zu dieser Frage beklagt.

Die kleineren und mittleren Unternehmen können jetzt für ihr gefördertes FuE-Projekt ergänzende innovationsunterstützende Dienst- und Beratungsleistungen an externe Anbieter vergeben und dafür bis zu einer Höhe von 50.000 € eine 50%-ige Förderung erhalten. Im Rahmen der Programme zur Förderung der Innovationskompetenz ("PRO INNO II") und der innovativen Wachstumsträger ("INNO-WATT") werden pro Jahr schätzungsweise 2.000 kleine und mittlere Unternehmen diese Förderung erhalten.

In beiden Programmen wird diese neue Art der Fördermöglichkeit modellhaft erprobt, um sie dann im Sommer 2008 in das neue "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)" des Bundeswirtschaftsministeriums überzuleiten. "Damit helfen wir nicht nur diesen Unternehmen, sondern wir machen auch die Umsetzung der FuE-Ergebnisse sicherer und verbessern die Effizienz der eingesetzten Fördermittel im gesamtwirtschaftlichen Innovationsprozess," so Bundesminister Glos.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter:
www.bmwi.de

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