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16. Februar 2009

Niedersachsen, VW und TU Braunschweig starten Zentrum für Fahrzeugtechnik

Das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) nimmt nun seine Arbeit auf. Federführend sind das Land Niedersachsen, der Volkswagen-Konzern und die Technische Universität (TU) Braunschweig. Das Ziel des NFF ist es, fächerübergreifende Projekte im Verbund von Industrie und Wissenschaft zu erforschen. Zudem sollen hoch qualifizierte Nachwuchskräfte für die Fahrzeugindustrie aus- und weitergebildet werden.

Während der Eröffnungsfeier überreichte Ministerpräsident Christian Wulff, als Zeichen der bestehenden guten Zusammenarbeit zwischen dem Land und der Volkswagen AG, die gerahmten Anzeigen " Nein, die Straße haben wir nicht erfunden. Aber das Meiste, was darauf fährt" und " Auch wenn "Mobilität" aus dem Lateinischen kommt: In Niedersachsen wurde sie neu erfunden". Mit den Anzeigen wirbt VW im Rahmen der Kampagne Innovatives Niedersachsen derzeit in der Financial Times, den VDI Nachrichten, in Zeit, Welt, Spiegel, Handelsblatt, Focus Money, Stern, Manager Magazin, Impulse und Wirtschaftswoche.

Auf dem MobileLifeCampus in Wolfsburg entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schon heute Konzepte für das „Metropolitan Car" – das Auto für die Großstädte der Zukunft. Intelligent, flexibel und emissionsarm soll es sein, um sich künftig im urbanen Straßenbild durchsetzen zu können. Ein zweiter Standort soll am Braunschweiger Forschungsflughafen aufgebaut werden. Die Einrichtung mit ihren mehr als 6.000 Quadratmetern Nutzfläche soll in zwei Jahren fertig gestellt sein und acht der elf geplanten NFF-Institute aufnehmen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Verminderung der Motoremissionen und die Entwicklung flexibler Fahrzeugkonzepte.

Aber auch weitere Unternehmen und Forschungseinrichtungen wie etwa die Unis Hannover und Clausthal, die Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Fraunhofer-Gesellschaft wollen sich mit Projekten beteiligen.

Die enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen biete für die Industrie nicht nur den Vorteil des Zugriffs auf technische Innovationen, sondern auch die praxisnahe Förderung talentierter junger Nachwuchsingenieure. Im NFF arbeiten Fachleute der unterschiedlichen Richtungen interdisziplinär zusammen. Das Spektrum reiche von den Wirtschaftswissenschaften über die Tätigkeiten von Ingenieuren und Informatikern bis hin zu Designern und Psychologen.

Weitere Informationen:
www.tu-braunschweig.de

Ansprechpartner

Dr. Elisabeth Hoffmann, Technische Universität Braunschweig, Presse und Kommunikation
Telefon: 0531 / 391-4122