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18. Dezember 2007

Hochleistungsbearbeitungstechnik: In Hannover wird eine Drehmaschine mit dreifach höherer Leistung getestet

Spezielle Bauteile erfordern besondere Maschinen und individuelle Berarbeitungstechniken. Der Trend geht dabei zur Hochleistungsbearbeitung: In immer kürzerer Zeit muss mehr Material umgesetzt werden können. Vorraussetzung dafür ist die in den vergangenen Jahren weiterentwickelte Maschinentechnologie.

Das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) testet derzeit eine Drehmaschine mit einer dreifach höheren Leistung als herkömmlich. Bei bis zu 10.000 Umdrehungen pro Minute steht eine Spindelleistung von 145 kW zur Verfügung. Neben dieser Drehmaschine ist ab sofort auch ein Hochleistungsbearbeitungszentrum im Einsatz. Diese Maschine mit Verfahrwegen von 1,25 x 1 x 1 m³ besitzt eine Aerospace-Spindel, so dass bei 30.000 Umdrehungen je Minute eine Leistung von 95 kW bereitgestellt wird.
 
Als eines der wenigen Forschungsinstitute in Deutschland verfügt das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover über Werkzeugmaschinen der modernsten Leistungsklasse, mit denen unter anderem neue Werkzeugkonzepte für Bauteile in der Luftfahrttechnik erarbeitet werden können.
Hochleistungsbearbeitung ist seit Jahren ein Forschungsgebiet des IFW; die hier entwickelten Prozesse und Maschinen ermöglichen die Hochleistungszerspanung von Luftfahrtmaterialien wie Aluminium- oder Titanlegierungen.



Weitere Informationen:
www.ifw.uni-hannover.de

Ansprechpartner

Prof. Berend Denkena, Leibniz Universität Hannover, Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW)
Telefon: 0511 / 762-2553