Aktuelles

27. April 2007

BMBF startet neuen Ideenwettbewerb zur Produktionsforschung

Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln Produkte von morgen Die Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft zu bündeln ist eines der wichtigsten Ziele der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Insbesondere in der Produktionsforschung ist die Vernetzung zwischen der Wissenschaft und den kleinen und mittleren Unternehmen wichtig, die keine eigenen großen Forschungsabteilungen haben.

Um die Kooperationen mit der Wirtschaft weiter zu stärken, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung für die Produkte von morgen“ bis 2009 mehrere Ideenwettbewerbe. Insgesamt werden im Rahmen dieses Programms Projekte mit einem Gesamtvolumen von 350 Millionen Euro finanziert. Schwerpunkte der Förderung sollen die Steigerung der Qualität und die Erhöhung der Ressourceneffizienz in der Produktionsforschung sein.
Als wichtigste Forschungsfelder in der Produktionsforschung wurden die Themen „Management und Virtualisierung der Produktentstehung“ und „Mess- und Regelungssysteme für verfahrenstechnische Fertigungsprozesse“ identifiziert, die jetzt im Rahmen eines neuen Ideenwettbewerbs ausgeschrieben werden. Konsortien aus Wissenschaft und Wirtschaft sind deshalb aufgerufen, sich bis zum 20. Juli 2007 mit Vorschlägen für Verbundforschungsprojekte beim Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe zu bewerben. Dass die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in der Produktionsforschung wichtig ist, zeigt das Ergebnis einer aktuellen Evaluierung: Geförderte Unternehmen investieren mehr eigene Mittel in die Forschung, sie führen deutlich mehr Markt- und Produktneuheiten ein, beschäftigen besser qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sind innovations- und wettbewerbsstark. Dadurch schaffen sie neue Arbeitsplätze in Deutschland.

Informationen zur Produktionsforschung und die Förderbekanntmachung finden Sie unter

www.bmbf.de
www.produktionsforschung.de

Ansprechpartner

BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung, Pressereferat
Telefon: 01888 / 57-5050